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Mitteilung
20. Januar 2026
 
 

Kantonsschule Sursee: Christian Kathriner und Sebastian Utzni gewinnen den Wettbewerb Kunst und Bau

In einem zweistufigen öffentlichen Wettbewerbsverfahren für den Erweiterungsbau und die Aufstockung eines bereits bestehenden Teils der Kantonsschule führte der Kanton Luzern einen «Kunst und Bau»-Wettbewerb durch. Das Projekt «WENN DAS ÜBERMORGEN VON GESTERN EIN SONNTAG IST, WELCHER TAG IST DANN DAS VORGESTERN VON MORGEN?» von Christian Kathriner und Sebastian Utzni wurde von der Jury zur Ausführung ausgewählt.

Auf Grund der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen wachsenden Zahl von Schülerinnen und Schülerinnen in der Region Sursee wird an der Kantonsschule Sursee eine Aufstockung des bestehenden Erweiterungsbaus und ein Neubau umgesetzt. Der Kanton Luzern führte einen öffentlichen, zweistufigen Wettbewerb durch mit dem Ziel, Ideen für die künstlerische Gestaltung der Kantonsschule Sursee zu finden. Mitte Februar wurden von den 16 eingegebenen Projekten anhand der Präqualifikation der eingereichten und anonymisierten Werkdossiers fünf Künstlerinnen, Künstler und Kollektive zur persönlichen Präsentation ihres Wettbewerbsbeitrages eingeladen. Für den Wettbewerb und die zu gestaltende Bereiche stehen maximal 250'000 Franken zur Verfügung.

Die Jury wählte Anfang November das Projekt «WENN DAS ÜBERMORGEN VON GESTERN EIN SONNTAG IST, WELCHER TAG IST DANN DAS VORGESTERN VON MORGEN?» von Christian Kathriner und Sebastian Utzni zur Umsetzung aus. Das Kunstprojekt wird auf dem neu gestalteten Vorplatz und im Untergrund des Schulhauses der Kantonsschule Sursee platziert und sichtbar. Das Objekt knüpft an die Findlinge an, die beim Bau eines Tunnels bei Mariazell entdeckt wurden und die als Ensemble bereits auf dem Areal der Kantonsschule zu finden sind. Der «Neue Findling», der an eine computergenerierte 3D-Grafik erinnert, soll eine Brücke schlagen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und er enthüllt sich erst, wenn man ihm wirklich auf den Grund geht. Was oberirdisch sichtbar ist, stellt nur die Spitze eines Eisbergs dar. Unter der Erde, verborgen im Velokeller, liegt eine weitere Dimension – ein faszinierendes Spiel mit Raum und Zeit, das auffordert, über die Grenzen des Menschlichen hinauszudenken.

Die Arbeit des Duos überzeugte die Jury bezüglich der künstlerischen Umsetzung, dem Bezug zum Ort, zur Geschichte und zur Nutzung.

Weiter waren zur Präsentation eingeladen:
  • Niklaus Lenherr, Luzern, Projekt «wortwörtlich»
  • Künstlerduo GislerGähwiler, Emmenbrücke, Projekt «Spirulina»
  • Brigitta Würsch, Kriens, Projekt «Durst stillen»
  • Christoph Fischer, Luzern, Projekt «Kurze Pause»

    Alle Informationen zum ausgewählten Kunstprojekt, zum Juryentscheid und den weiteren Projekteingaben gibt es hier:
    kulturfoerderung.lu.ch

    Mit kantonalen Ausschreibungen im Bereich Kunst und Bau werden regelmässig Luzerner oder Zentralschweizer Kunstschaffende gefördert und damit ihre Kunst (im öffentlichen Raum oder für die Öffentlichkeit) sichtbar gemacht.

    Strategiereferenz
    Diese Massnahme dient der Umsetzung der politischen Schwerpunkte im Bereich Kultur gemäss Kantonsstrategie

    Anhang
  • Jurybericht
  • Würdigung Projekt «WENN DAS ÜBERMORGEN VON GESTERN EIN SONNTAG IST, WELCHER TAG IST DANN DAS VORGESTERN VON MORGEN?» von Christian Kathriner und Sebastian Utzni
  • Visualisierung des Siegerprojekts
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    Hannes Gut
    Leitung Abteilung Kulturförderung & Vermittlung
    Bildungs- und Kulturdepartement
    Telefon 041 228 55 81
    hannes.gut@lu.ch
    (erreichbar am Dienstag, 20. Januar 2026, von 10.00 - 11.00 Uhr)
     
     
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