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| lawa – Newsletter Jagd |
25. September 2026
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Goldschakal
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Begünstigt durch die Klimaerwärmung weitet sich das Verbreitungsgebiet des Goldschakals immer weiter gegen Mittel- und Nordeuropa aus. Die Zuwanderung – auch in die Schweiz – erfolgt selbständig, weshalb der Goldschakal als einheimische, geschützte Art gilt. Beim Beobachten in freier Wildbahen kann die Art – je nach Sichtbarkeit und Beobachtungsdistanz – leicht mit Fuchs oder auch Wolf verwechselt werden. Eine sichere Bestimmung ist deshalb anspruchsvoll. Es ist wichtig, mit der möglichen Präsenz des Goldschakals zu rechnen und bei einer Beobachtung besonders genau hinzuschauen.
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Risiken im Wald nach Trockensommer
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Nach diesem Extremsommer ist nicht jedem geschwächten Baum anzusehen, wie instabil er ist. Gerade bei der Organisation von Gesellschaftsjagden ist dieser Unsicherheit Beachtung zu schenken. Besonders bei Starkwind- oder Sturmwitterung muss am Stand oder auf dem Sitz mit Risiken wie abfallender Äste gerechnet werden. Die Mitteilung der Abteilung Wald zu diesem Thema soll sensibilisieren.
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Rotwildjagd 2026
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Die Rotwildjagd ist dieses Jahr verhaltener gestartet als in den Vorjahren. Grund dafür dürfte die heisse und trockene Witterung gewesen sein. Im September konnte der Rückstand etwas aufgeholt werden. Während der laufenden Jagd informiert die Dienststelle Landwirtschaft und Wald regelmässig über den aktuellen Stand der Jagdstrecke. Am 20. September 2026 begann die Brunftpause. Während dieser Zeit ist die Rotwildjagd nicht erlaubt. Der aktuelle Stand sieht wie folgt aus:
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Obleute- und Jagdleiter/innen-Tagungen 2026
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In der zweiten Augusthälfte fanden die alljährlichen Tagungen der Obleute- und Jagdleitenden statt. Die kommentierte Präsentation des Fachbereichs Jagd ist auf der Webseite der Dienststelle Landwirtschaft und Wald aufgeschaltet. Unter anderem ist darin der angedachte Zeitplan für die Jagdgesetzesrevision ersichtlich.
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Nester der Asiatischen Hornisse im Wald
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Die invasive gebietsfremde Asiatische Hornisse wurde 2004 aus Südostasien nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seither trotz Bekämpfungsprogrammen rasch in Europa aus. Im Herbst baut die Hornissenart sogenannte «Sekundärnester», oft hoch oben auf Bäumen im Wald. Ihr Volk kann mehrere tausend Individuen umfassen. Das Nest kann bis zu 80 Zentimeter gross werden. Abseits von ihrem Nest ist die Asiatische Hornisse für den Menschen nicht gefährlicher als ihre einheimischen Verwandten. Ihr Nest verteidigt sie jedoch vehement. Daher sollte man sich Bäumen mit Nestern nicht nähern. Bei Verdacht auf ein Nest der Asiatischen Hornisse wird dringend gebeten, dieses auf der nationalen Meldeplattform asiatischehornisse.ch zu melden. Auf der dort aufgeschalteten Karte kann auch jederzeit eingesehen werden, wann und wo bereits Nester gemeldet wurden.
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Strategie Wald-Wild-Lebensraum
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Das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement hat im August 2026 die kantonale Strategie Wald-Wild-Lebensraum genehmigt. Sie schafft die Grundlage für ein koordiniertes Vorgehen und eine zukunftsfähige Waldverjüngung. Erarbeitet wurde sie in enger Zusammenarbeit mit Vertretungen aus Wald- und Landwirtschaft, Jagd, Natur- und Umweltschutz, Gemeindeverband und Freizeitnutzung. Im Zentrum stehen fünf Handlungsfelder: eine gezielte Waldbewirtschaftung, die qualitative und quantitative Regulation der Wildbestände, Lebensraumaufwertungen, die Reduktion von Störungen der Wildtiere sowie eine stärkere Vernetzung der Akteurinnen und Akteure. Die Umsetzung wird nun konkretisiert. Massnahmen mit engem Bezug zur Revision des kantonalen Jagdgesetzes werden prioritär angegangen. Für die erste Umsetzungsphase sind acht Jahre vorgesehen. Die Umsetzung und Wirkung der Strategie werden regelmässig überprüft. In den kommenden Monaten werden die nächsten Schritte konkretisiert, erste Teilprojekte lanciert und die betroffenen Kreise einbezogen. Kontakt: Sarah Jüstrich (Projektleitung), sarah.juestrich@lu.ch
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Umzug ins Kantonale Verwaltungsgebäude am Seetalplatz
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Ab Oktober 2026 ziehen nach und nach verschiedene Dienststellen des Kantons Luzern in das neue Verwaltungsgebäude am Seetalplatz in Emmenbrücke ein. Im Januar 2027 ist die Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa) an der Reihe. Unsere Dienststelle ist vom 24. Dezember 2026 bis am 4. Januar 2027 geschlossen. Ab dem 5. Januar 2027 stehen unsere Mitarbeitenden nur mit vorgängiger Terminvereinbarung zur Verfügung. Die Wildhut respektive der Pikettdienst ist durchgehend gewährleistet.
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Landwirtschaft und Wald (lawa)
Centralstrasse 33, Postfach
6210 Sursee
Telefon 041 349 74 00
E-Mail lawa@lu.ch |
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