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lawa – Newsletter Landwirtschaft
13. Oktober 2026

Sehr geehrte Damen und Herren
Mit unseren Kurzbeiträgen unterstützen wir Sie dabei, wichtige Termine und Vorgaben zeitgerecht wahrzunehmen. Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns.
 
 
Inhalt
 •Reduktion der Grundkontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben
 •Trockenheit 2026: ÖLN-Bilanz 2026 und 2027
 •Meldung Hof- und Recyclingdünger agate.ch/digiFLUX
 •«MehrWert Pflanzen» – Anmeldung noch bis 31. Oktober 2026
 •Die Luzerner Polizei warnt vor GPS-Dieben bei Landmaschinen
 •Strategie Wald-Wild-Lebensraum
 •EP – Enzootische Pneumonie der Schweine
 •Die nächsten Termine
 
 

Reduktion der Grundkontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben

Im Rahmen des Aktionsplans «Kontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben» wurde eine Änderung bei der Verordnung über die Koordination der Kontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben (VKKL; SR 910.15) veranlasst. Die Anpassung der VKKL hat das Ziel, die Anzahl Kontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben zu reduzieren.
Um dieses Ziel umzusetzen, können die Kantone bei maximal 10 Prozent aller Betriebe auf eine jährliche Grundkontrolle verzichten. Der Kanton Luzern hat sich entschieden, dieses Ziel durch eine Reduktion bei den DZ-Winter Kontrollen umzusetzen.
 
 

Trockenheit 2026: ÖLN-Bilanz 2026 und 2027

Die Trockenheit im Jahr 2026 kann Auswirkungen auf die ÖLN-Bilanz 2026 haben. Auch bei der ÖLN-Bilanz 2027 können in gewissen Fällen «Probleme» auftreten.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht, welche Regelungen für welches Jahr gelten.
 
 

Meldung Hof- und Recyclingdünger agate.ch/digiFLUX

Seit dem 1. September 2026 ersetzt digiFLUX die bisherige Software HODUFLU. Wichtig: Für die Erfassung von Hof- und Recyclingdüngerverschiebungen ist digiFLUX verpflichtend. Die Erfassung von Pflanzenschutzmitteln, Kraftfutter und Mineraldünger bleibt freiwillig.
Bei der Umstellung sind technische Schwierigkeiten aufgetreten. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und die Branchenakteure arbeiten daran, diese zu beheben und die Plattform zu verbessern.

Technische Unterstützung: digiFLUX Support oder telefonisch unter
📞 Montag bis Freitag, 07.00 - 18.00 Uhr: 043 206 02 17

Wir haben einige hilfreiche Inputs zusammengestellt, die den Alltag mit digiFLUX erleichtern: Tipps für digiFLUX
 
 

«MehrWert Pflanzen» – Anmeldung noch bis 31. Oktober 2026

Landschaft im Kanton Luzern
Die ETH Zürich und das BBZN führen gemeinsam das Projek «MehrWert Pflanzen» durch. Teilnehmende Betriebe haben die Chance, kostenlose, betriebsspezifische Beratung und Experimentalbudgets für die Stärkung der Wertschöpfung aus pflanzlicher Produktion zu erhalten. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen und Bedürfnisse der landwirtschaftlichen Praxis. Eine Anmeldung ist noch bis zum 31. Oktober 2026 möglich.
 
 

Die Luzerner Polizei warnt vor GPS-Dieben bei Landmaschinen

Moderne Landmaschinen sind mit hochwertigen GPS-Systemen, Lenkeinrichtungen und Bordcomputern ausgestattet. Diese Technik ist nicht nur für die Landwirtschaft wertvoll, sondern zunehmend auch für Diebe interessant. Entwendete Geräte können einen erheblichen finanziellen Schaden verursachen. Zudem entstehen durch beschädigte Maschinen oder Betriebsunterbrüche weitere Kosten.
Schützen Sie Ihre Landmaschinen:
 –Entfernen Sie GPS-Geräte und Bedienteile über Nacht und bewahren Sie diese sicher auf.
 –Schliessen Sie Landmaschinen konsequent ab und stellen Sie diese, wenn möglich, in einer verschlossenen Halle ab.
 –Beleuchten Sie Zufahrten und Abstellplätze, idealerweise mit Bewegungsmeldern.
 –Notieren Sie Seriennummern und Gerätedaten und fertigen Sie Fotos der Geräte an.
 –Bewahren Sie Fahrzeug- und Ersatzschlüssel unter Verschluss auf.
 –Melden Sie verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei unter Notruf 117. Bei Fragen kann man sich direkt an die Luzerner Polizei unter praevention.polizei@lu.ch wenden.
 
 

Strategie Wald-Wild-Lebensraum

Reh
Das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement hat im August 2026 die kantonale Strategie Wald-Wild-Lebensraum genehmigt. Sie schafft die Grundlage für ein koordiniertes Vorgehen und eine zukunftsfähige Waldverjüngung. Erarbeitet wurde die Strategie in enger Zusammenarbeit mit Vertretungen aus Wald- und Landwirtschaft, Jagd, Natur- und Umweltschutz, Gemeindeverband und Freizeitnutzung.
Im Zentrum stehen fünf Handlungsfelder: eine gezielte Waldbewirtschaftung, die qualitative und quantitative Regulation der Wildbestände, Lebensraumaufwertungen, die Reduktion von Störungen der Wildtiere sowie eine stärkere Vernetzung der Akteurinnen und Akteure.
Die Umsetzung wird nun konkretisiert. Massnahmen mit engem Bezug zur Revision des kantonalen Jagdgesetzes werden prioritär angegangen. Für die erste Umsetzungsphase sind acht Jahre vorgesehen. Die Umsetzung und Wirkung der Strategie werden regelmässig überprüft. In den kommenden Monaten werden die nächsten Schritte konkretisiert, erste Teilprojekte lanciert und die betroffenen Kreise einbezogen. Kontakt: Sarah Jüstrich (Projektleitung), sarah.juestrich@lu.ch
 
 

EP – Enzootische Pneumonie der Schweine

Am 9. September 2026 wurde der Veterinärdienst des Kantons Luzern über den Ausbruch von EP in einem Schweinering orientiert. Bei EP handelt es sich um eine ansteckende Lungenkrankheit bei Schweinen. Für die Zuchtbetriebe des betroffenen Schweinerings wurde eine Totalsanierung angeordnet. Der Veterinärdienst des Kantons Luzern informiert laufend über den aktuellen Stand der Bekämpfungsmassnahmen. Bisher gibt es keine Hinweise, dass Betriebe ausserhalb des Schweinerings infiziert sein könnten. Die Krankheit ist für Menschen ungefährlich.
 
 

Die nächsten Termine

Überblick Termine 2026
 
 
Landwirtschaft und Wald (lawa)
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