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Präventionsstelle Pädosexualität: Bilanz nach einem Jahr
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Um Kinder und Jugendliche besser vor möglichen sexuellen Übergriffen zu schützen, hat der Kanton Luzern im Februar 2025 die Präventionsstelle Pädosexualität für Menschen mit pädophilen Neigungen eröffnet. Im ersten Betriebsjahr haben sich 18 Personen an die Präventionsstelle gewandt.
Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich betreibt im Auftrag des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern eine Präventionsstelle Pädosexualität. Sie unterstützt betroffene Menschen dabei, einen Umgang mit ihrer pädophilen Neigung zu finden, ohne straffällig zu werden. So können Kinder und Jugendliche besser vor möglichen sexuellen Übergriffen geschützt werden.
Das Angebot der Präventionsstelle ist breit gefächert. Einerseits gibt es Beratungen, Diagnostik und eine Risikoeinschätzung sowie ein Behandlungs- und Therapieangebot für Personen mit pädophilen Neigungen. Das Angebot ist anonym und kostenlos für Personen, die im Kanton Luzern wohnhaft sind. Personen, gegen die ein Strafverfahren wegen pädosexuellen Straftaten läuft oder die wegen solcher Delikte eine Strafe verbüssen, können das therapeutische Angebot nicht in Anspruch nehmen. Anderseits werden Angehörige von Personen mit pädophilen Neigungen sowie in Luzern niedergelassene Therapeutinnen und Therapeuten beraten.
Nachfrage entspricht Erwartungen Von Februar 2025 bis März 2026 haben sich 18 Betroffene an die Präventionsstelle Pädosexualität gewandt. 14 Betroffene stammen aus dem Kanton Luzern, 4 aus umliegenden Kantonen. Das Durchschnittsalter beträgt 39 Jahre, die Personen sind zwischen 21 und 70 Jahre alt. Weiter hat die Präventionsstelle 2 Fachpersonen aus dem Kanton Luzern beraten. Anfragen durch Angehörige wurden bisher nicht verzeichnet. Die Nutzendenzahlen entsprechen den Erwartungen des Kantons Luzern, der mit dem Start der Präventionsstelle Pädosexualität zufrieden ist. Für das laufende Jahr ist erneut eine Sensibilisierungskampagne geplant.
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