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| lawa – Newsletter Jagd |
2. April 2026
Neue Wildhutstelle besetzt, Digitalisierung der Jagd startet und die Strategie Wald-Wild-Lebensraum schreiten voran. Wir informieren Sie über aktuelle Entwicklungen rund um die Jagd. |
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Sektionsversammlungen 2026
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In der zweiten Januarhälfte fanden die vier Sektionsversammlungen von Revierjagd Luzern statt. Interessierte Jägerinnen und Jäger finden die an den Versammlungen gezeigte Präsentation der Dienststelle Landwirtschaft und Wald unter dem nachfolgenden Link.
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Besetzung zusätzliche Wildhutstelle mit Beat Niederberger
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Die auf Grundlage der kantonsrätlichen Anfrage (KR Grüter A-272) geschaffene zusätzliche Wildhutstelle konnte erfolgreich besetzt werden. Von den rund 50 Bewerbungen hat Beat Niederberger, Jahrgang 1982, wohnhaft in Alpnach, das Auswahlverfahren für sich entschieden. Beat Niederberger arbeitet aktuell bei der Kantonspolizei Obwalden und leitet dort auch die Fachstelle der Jagdpolizei. Vor der Polizeischule war er selbständig im Bereich Spezialholzerei tätig, hat die Ausbildungen zum Forstwart und zum Landwirt absolviert und arbeitete auch zwei Alpsommer als Betriebsleiter auf einer Alp. Beat Niederberger wird seine Arbeit im Fachbereich Jagd der Dienststelle Landwirtschaft und Wald per Anfang Mai aufnehmen.
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JaFiData Testphase gestartet
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Das bestehende Jagdportal ist an sein Nutzungsende gekommen und wird durch die Applikation JaFiData abgelöst werden. Per Jagdjahr 2026/27 startete die Testphase mit sieben freiwilligen Testrevieren. Bei diesen laufen die administrativen Geschäfte sowie der Jagdbetrieb bereits vollständig über die JaFiData-Applikation. Die Testreviere wurden so ausgewählt, dass möglichst viele Aspekte und Eventualitäten abgedeckt sind bzw. getestet werden können. Bereits in den ersten Wochen konnten wertvolle Rückmeldungen zu noch bestehenden «Kinderkrankheiten» entgegengenommen und entsprechende Anpassungen umgesetzt werden. Dafür ist die Jagdverwaltung äusserst dankbar. Das freiwillige Engagement der Testreviere in diesem Jahr wird entscheidend zum Erreichen einer Praxisreife des neuen Systems beitragen.
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Strategie Wald-Wild-Lebensraum
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Der Wildeinfluss auf die Waldverjüngung stellt eine grosse Herausforderung für die Anpassung der Wälder an den Klimawandel dar. Mit dem Planungsbericht Klima und Energie 2021 des Kantons Luzern wurde die «Erarbeitung einer Strategie zur Senkung des Wildeinflusses auf den Wald» unter Einbezug der relevanten Akteure gefordert.
Das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement BUWD erarbeitet derzeit unter Federführung der Dienststelle Landwirtschaft und Wald und in Koordination mit der Dienststelle Verkehr und Infrastruktur eine kantonale Strategie Wald-Wild-Lebensraum. Diese basiert auf den Resultaten von Workshops mit WaldLuzern, Revierjagd Luzern, dem Verband Luzerner Gemeinden, dem Verband Luzerner Korporationen sowie Naturschutzorganisationen. In einem abschliessenden Workshop werden nun insbesondere die Themen Lebensraumaufwertung und Störungen vertieft. Auch die Bedeutung der Beurteilung des Wildeinflusses für die Jagdplanung wird diskutiert. Dazu sind zusätzlich zu den bisherigen Interessensvertretungen die weiteren betroffenen Interessensgruppen, namentlich der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband, Mountainbike Luzern und der Verein Luzerner Wanderwege, eingeladen. Ziel ist es, die Strategie im Sommer 2026 zu verabschieden.
Kontakt: Michiel Fehr (Projektleitung), michiel.fehr@lu.ch
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Ein Wolf auf Wanderschaft
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Im Oktober 2025 wurde im Rahmen des Forschungsprojekts «Wolves and Cattle» im Kanton Waadt zum dritten Mal ein Wolf besendert. Seither überwacht die Kompetenzstelle für Grossraubtiere KORA sein Bewegungsmuster und informiert auf ihrer Website regelmässig über die Bewegungen. Bis jetzt durchwanderte dieser Wolf mit der Bezeichnung M637 zwei Mal den Kanton Luzern, wurde jedoch kaum wahrgenommen und riss bisher keine Nutztiere. Am Beispiel dieses besenderten Wolfs lässt sich das enorme Mobilitätspotenzial dieser Tiere veranschaulichen. Nicht von ungefähr argumentiert die Jagdverwaltung seit Jahren in der Herdenschutzberatung nach dem Merksatz: Mit dem Auftreten eines Wolfes muss jederzeit und überall gerechnet werden.
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Kiebitz-Balz im Wauwilermoos
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Das Wasser- und Zugvogelreservat Wauwilermoos beherbergt die grösste Brutpopulation des Kiebitzes in der Schweiz. Aktuell läuft das Brutgeschäft auf Hochtouren. Balzflüge und Rufe können kaum übersehen resp. überhört werden. Ungefähr ab Mitte April werden die ersten Küken schlüpfen. Bei einem Frühlingsspaziergang kann das Brutgeschäft vom Beobachtungsturm aus gut mitverfolgt werden.
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Fachwissen zur persönlichen Weiterbildung
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Das Fachheft Fauna Focus erscheint viermal jährlich. In jeder Ausgabe wird eine Tierart oder ein wildtierrelevantes Thema behandelt. Dies bildet eine ideale Möglichkeit für Jägerinnen und Jäger, sich fachlich weiterzubilden. Beim Empfang der Dienststelle Landwirtschaft und Wald kann die aktuelle Print-Ausgabe zum Thema «Marder» gratis bezogen werden.
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Lawa-Bericht 2025
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Auf wenigen Seiten finden Sie im lawa-Bericht einen Überblick über die Arbeitsschwerpunkte der Dienststelle Landwirtschaft und Wald vom Jahr 2025. Im Bereich Jagd beispielsweise brachte die im Februar 2025 in Kraft getretene, revidierte eidgenössische Jagdgesetzgebung einzelne direkt aus dem Bundesgesetz wirksame Neuerungen. Per Anfang April 2025 starteten zudem die 122 Luzerner Jagdreviere in eine neue, achtjährige Pachtperiode. Das erste Halbjahr 2025 war aufgrund dieser Neuerungen für alle Beteiligten, die Revierverantwortlichen und den Fachbereich Jagd der Dienststelle Landwirtschaft und Wald intensiv. Weiteres zur Jagd sowie zu den anderen Abteilungen können Sie im Bericht nachlesen.
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Landwirtschaft und Wald (lawa)
Centralstrasse 33, Postfach
6210 Sursee
Telefon 041 349 74 00
E-Mail lawa@lu.ch |
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