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| Kantonsschule Seetal – Inside |
| Schuljahr 2025/26 | Ausgabe 3 | 13. Mai 2026 |
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Auf den ersten Blick
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A priori
Diese Maiausgabe von «Kantonsschule Seetal Inside» berichtet erwartungsgemäss von den Frühlingsanlässen: Vom Schneesportlager Ende Februar verging die Zeit schnell zu drei Konzerten, zweimal «Movie Melodies» Ende März und dem Frühlingskonzert am 6. Mai, gefolgt vom Frühlingsball am 8. Mai. Zeitlich wieder in den März zurückkehrend berichten wir von den beeindruckenden Theateraufführungen «Wer rettet Judas?», zeitlich passend zur Vorosterwoche. Vorher, am 14. März, errang die Tanzgruppe «Blackout» den ersten Platz ihrer Kategorie am kantonal organisierten, sehenswerten «School Dance Award» im Luzerner KKL.
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Frühlingsstudienwoche «Design & Technik», Foto: Pius Wey
Und zwei Tage vorher, am 19. März, gab es drei Anlässe: Während am Morgen mehr als zweihundert Lernende am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teilnahmen, absolvierten am Mittag, ebenfalls in der Alten Turnhalle, die Maturandinnen und Maturanden als «Probematura» einen Englisch-Hörverstehenstest. Am Abend reiste eine Handvoll Vormaturandinnen nach Sursee, um dort an der Kanti mit Ehemaligen das 6. Frauen-Mint-Speed-Dating zu absolvieren. Schliesslich berichten wir über die Präsentationen der Facharbeiten vor Ostern, über die Frühlingsstudienwoche und über den Besuch der tschechischen Botschaft an unserer Schule. Wir wünschen ein informatives und unterhaltsames Leseerlebnis.
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Drei Gäste aus Cuernavaca, Mexiko
Bevor Mitte März unsere chilenische Gastschülerin Ruo Lee zurück in ihre Heimat flog, sind mit Leonardo, Sandra und Anibal drei Gäste aus der Schweizer Schule Cuernavaca in Mexiko zu uns ins Seetal und in die 10. Klassen gekommen. Hier im Audiobeitrag stellen sie sich vor, einmal auf Deutsch und auf Spanisch. Sie berichten von den Unterschieden zwischen ihrer Heimat und der Schweiz.
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Das Co-Präsidium des Delegiertenrates berichtet
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Am 24. Februar wurden an der Kantonsschule Seetal 140 Rosen verteilt. Als Aktion zum Valentinstag, der in die Ferien fiel, konnte damit dieses Jahr wieder der sogenannte «Röselitag» stattfinden, der sich als grosser Erfolg herausstellte. Freundinnen und Freunde wurden über den Tag hinweg anonym oder mit einem Brief beschenkt. Die bunten Rosen sorgten nicht nur optisch für eine freudige Stimmung, weshalb es uns freut, dass die Planung für den nächstjährigen Röselitag bereits im Gange ist. Wir bedanken uns bei allen Mithelfenden und Kunden! Wenige Wochen später begann die digitale Fastenzeit, die dieses Jahr einen ganzen Monat lang dauerte. Während dieser Zeit beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler zum Teil gemeinsam mit Lehrpersonen in den Pausen Aktivitäten aus einer breiten Auswahl: Von Sportturnieren und Gesellschaftsspielen bis hin zu Smoothie-Making und Specksteinkursen stand vieles zur Auswahl. Unabhängig vom offiziellen Programm konnten auf dem ganzen Schulareal auch kleinere Gruppen bei den Karten- oder Brettspielen angetroffen werden. In der letzten Schülerratslektion wurden die Erfahrungen und Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler eingeholt, welche wir im nächsten Jahr berücksichtigen möchten. Diese Schülerratslektion durfte erneut im Jugend-Begegnungszentrum «Treff 7» in Hochdorf stattfinden. Den Schülerinnen und Schülern wurden dort die kostenlosen Räume und Angebote vorgestellt, die ihnen für Freizeitaktivitäten, eigene Projekte sowie als Möglichkeit für einen Sozialeinsatz offenstehen. Wir bedanken uns herzlich beim Team des «Treff 7» für die Einladung und hoffen, dass sich die Schülerinnen und Schüler bei Interesse trauen, das Angebot zu nutzen. Zusätzlich bedankt sich der Schülerrat bei der gesamten Schülerschaft sowie bei den Lehrpersonen und beim Personal der KS Seetal, die dieses Jahr bereits einige Projekte ermöglicht haben. Wir hoffen auf weiterhin so grosses Engagement und wünschen allen einen guten Endspurt im aktuellen Schuljahr! Rayane Brunner, K23 und Yasemin Yilmaz, L23a
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Rückblicke
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«Olympische Winterspiele» in Arosa
Wir durften in der zweiten Fasnachtsferienwoche, Mitte Februar, ein tolles Schneesportlager in Arosa/Lenzerheide erleben. Unter dem Lagermotto «Olympische Winterspiele» traten fünf Nationen gegeneinander an, während die Leitenden als olympische Götter für Stimmung sorgten. Dank des vielen Schnees konnten die 50 Schülerinnen und Schüler sowohl Ski- und Snowboardfahren sicher erlernen, als auch neue Tricks ausprobieren. Ein rundum gelungenes und unvergessliches Lager voller Spass und Teamgeist. Crispin Müller und Elisabeth Eberle, Fachschaft Sport und Lagerleitung Zur Bildergalerie
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European Youth Forum Trogen 2026
In der Woche vom 28. Februar bis 7. März hatten wir, vier Schülerinnen der Kanti Seetal, Katharina, Simona, Anna und Sena, die besondere Möglichkeit, als eine von zwei Schweizer Delegationen am European Youth Forum Trogen im Pestalozzi-Dorf in der Nähe von St. Gallen teilzunehmen. Bei diesem internationalen Treffen kamen rund 140 junge Erwachsene aus verschiedensten Ländern zusammen, um sich über drängende gesellschaftliche Herausforderungen wie die Klimakrise, Frieden, Medienverantwortung und Demokratiebildung auszutauschen. Zum Bericht von Sena Erhart, K24
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«Blackout» total am School Dance Award
Gelungene Darbietung von «Blackout» am School Dance Award im KKL am 14. März, Foto: Felder Photography
Passend zum Namen «Blackout» erläutert die Leiterin Aline Güntensperger die Choreographie: «Mit kraftvollen Bewegungen, fliessenden Übergängen und Momenten voller Spannung zeigen die Tänzerinnen, wie sich innere Konflikte anfühlen – und wie man seinen eigenen Rhythmus im Chaos wiederfinden kann.» Die Formation des Freifaches Tanz errang den ersten Platz in der Kategorie «Freiwilliger Schulsport Sek. II». Als Dank durfte die Gruppe Blackout mit allen Erstplatzierten des School Dance Awards die Veranstaltung «Luzern tanzt» am 2. Mai vor dem KKL eröffnen. Bravo und ein grosses Dankeschön an die erfolgreiche Tanzgruppe und Aline Güntensperger als Leiterin! Zur Bildergalerie
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Zweihundert Kängurus der Mathematik
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Rechnen in der Alten Turnhalle, Foto: Daniel Nief, Zivildienstleistender
In diesem Schuljahr nahmen über 200 Lernende der Kantonsschule Seetal am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil. Der internationale Wettbewerb lädt jedes Jahr zum Knobeln, Kombinieren und kreativen Denken ein – und fordert dabei nicht nur Rechenfertigkeit, sondern vor allem Ausdauer und Freude an mathematischen Ideen. Die 30 Aufgaben, für deren Bearbeitung mit Stift und Papier 75 Minuten zur Verfügung standen, stellten die Teilnehmenden vor knifflige Herausforderungen. Einige Schülerinnen und Schüler meisterten diese sehr erfolgreich und erreichten gute bis sehr gute Resultate. Im 8. Schuljahr erzielte Rafael Fuchs mit 138.75 Punkten ein herausragendes Resultat. In seiner Stufe erreichte er bei über 10'000 Teilnehmern den 11. Platz! Ynes-Idara Imoh Umoh, L25a, Simona Kurmann und Larissa Scherer, L25c haben sich zudem unter den 100 besten Mädchen der Klassenstufe 9 in der Schweiz platziert! Die tolle Leistung wird am 4. November 2026, mit dem «Kangaroo goes Science II»-Tag an der ETH Zürich gefeiert. Die Mädchen haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich mit Studentinnen und Doktorandinnen der ETH Zürich auszutauschen. Mittels Vorlesungen und «Lab-Sessions» erhalten sie Einblick in die weniger bekannten Seiten der Ingenieurwissenschaften. Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihrem Einsatz und den tollen Ergebnissen! Patrick Stirnimann für die Fachschaft Mathematik
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Sechstes MINT-Frauen-Speed-Dating
Beim diesjährigen Frauen MINT-Speeddating am 19. März 20026 erhielten Schülerinnen die Gelegenheit, direkt mit Expertinnen aus verschiedensten MINT-Berufen ins Gespräch zu kommen. In kurzen, persönlichen Austauschrunden konnten sie Fragen stellen, Einblicke in Studien- und Berufswege gewinnen und neue Perspektiven für ihre eigene Zukunft entdecken. Zum Bericht von Andrea Peter, Prorektorin KS Beromünster
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Erster Preis in Geisteswissenschaften bei «Fokus Maturaarbeit»
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Bildungs- und Kulturdirektor links mit Jana Stettler bei Fokus Maturaarbeit, rechts daneben, Laurent Felder mit seiner Arbeit auf Spanisch El eco de la niebla, Foto: Günther Hünerfauth
Seit 2012 honoriert der Anlass «Fokus Maturaarbeit» die einzige grössere selbstständige und wissenschaftspropädeutisch ausgerichtete Arbeit der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Dieses Jahr waren 15 Zentralschweizer Mittelschulen beteiligt, an denen 1217 Maturitätsarbeiten verfasst wurden. 41 dieser Arbeiten und ihre Verfasser und Verfasserinnen wurden in schuleigenen Auswahlverfahren für die Ausstellung und zur Prämierungsfeier am 24. März 2026 eingeladen. Die Ausstellung konnte bis Gründonnerstag im Foyer des Hauptgebäudes der Universität und Pädagogischen Hochschule Luzern besucht werden. Die Poster der sehr facettenreichen Themen sind online weiterhin zugänglich. Am Prämierungsanlass hielt Regierungsrat und Bildungsdirektor Armin Hartmann ein Grusswort, während der Rektor der Universität Luzern, Martin Hartmann, die Festrede hielt. Die Arbeiten waren auf fünf Kategorien verteilt und eine unabhängige Jury prämierte jeweils eine Arbeit pro Kategorie. Die fünf prämierten Arbeiten stammen 2026 erstmals alle von Verfasserinnen. Zwei Preise gingen nach Uri und nach Nidwalden, die drei weiteren an die Luzerner Kantis Alpenquai, Musegg und Seetal. Wir freuen uns sehr, dass die Maturaarbeit von Jana Stettler in Philosophie den Kategorienpreis «Geisteswissenschaften» erhalten konnte. Zwischen Authentizität und Pluralität, lautet der Titel der sehr persönlichen und interdisziplinär angelegten Arbeit, welche die Jury beeindruckt hat. Die Maturandin wurde mit der Arbeit auch für den nächstjährigen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht eingeladen. Herzliche Gratulation. Zum Blogbeitrag «Zwei ausgezeichnete Arbeiten im Rampenlicht» des Bildungs- und Kulturdepartements, zum Poster von Jana Stettler, zum Bericht im Seetaler Boten, zur Homepage mit Bildern der Ausstellung.
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Valentina Schiller präsentiert ihre Arbeit «Hinter dem Zauber – Warum Märchen so bedeutsam für Kinder sind», Foto: Monika Iten
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Präsentationskompetenz, die überzeugt
Rückblick auf die Präsentationen der «Selbständigen Arbeiten» der Klasse F23 der Fachmittelschule: Am Freitagnachmittag, 27. März 2026, war es so weit: Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse der Fachmittelschule F23 – sowohl aus dem Profil Pädagogik als auch aus dem Profil Musik – präsentierten ihre Selbständigen Arbeiten. Hinter ihnen lag eine intensive Arbeitsphase, geprägt von der Suche nach einem passenden Thema, der sorgfältigen Planung der einzelnen Schritte, dem Sammeln und Strukturieren von Materialien sowie dem Verfassen der schriftlichen Arbeit. Die Präsentationen boten spannende Einblicke in diesen Prozess und zeigten eindrucksvoll, welche vielfältigen und kreativen Ergebnisse daraus hervorgegangen waren. Im Anschluss an jede Präsentation folgte ein anspruchsvolles Fachgespräch zwischen der Verfasserin / dem Verfasser, der betreuenden Lehrperson sowie der Korreferentin / dem Korreferenten. Diese Gespräche vertieften die Inhalte, forderten die Lernenden heraus und rundeten den Anlass mit wertvollen fachlichen Diskussionen ab. Monika Iten, Prorektorin
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Zweiter Platz im Schweizer Final «Jugend debattiert»
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Emilie Lehmann, 2. Platz 2025 und Maël Felder, 2. Platz 2026
Fast hundert Schülerinnen und Schüler hatten bereits am «Debattiertag der KS Seetal» Ende November 2025 Erfahrungen in verschiedenen Rollen gesammelt: als Debattierende zu mehreren Themen, als Time-Kepper und in der Jury. Eine Handvoll qualifizierte sich für das Zentralschweizer Finale in Beromünster am 25. Januar 2026, welches Silvana Erni auf der MAR1-Stufe für sich entscheiden konnte. Wir berichteten in unserer Februarausgabe ausführlich. Zusammen mit Maël Felder vertrat sie dann vor Ostern die KS Seetal am nationalen Final von «Jugend debattiert» in Bern. Am 27. und 28. März war dort nebst interessanten Debatten, Gruppenanlässe und einem Meeting mit Bundesrat Beat Jans im Nationalratssaal vor allem auch der 2. Platz von Maël Felder im Finale ein Highlight. Er schaffte damit, was Emilie Lehmann vor Jahresfrist schon erreicht hat, den zweiten Platz im Schweizer Debattierfinale. Wir gratulieren zu diesem tollen Erfolg! Silvan Keller, Fachschaftsleitung Deutsch
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Literaturfest «Lettera» im Luzerner Neubad
Foto: Pawel Streit, © Lettera 2026
Im Rahmen des diesjährigen Lettera (Literaturfestival Luzern) erhielten fünf Schülerinnen (Carla Giovanoli, Aline Kurmann, Yilmaz Yasemin, Nina Kretz, Lara Valguarnera) die Gelegenheit, an einem Schreibworkshop unter der Leitung der Autorin Eva Seck teilzunehmen. Dabei entstanden kreative Texte, die die Schülerinnen im Neubad in Luzern am 28. März live am Lettera präsentierten und so erste Bühnenerfahrungen sammeln konnten. Zu den Texten von Aline Kurmann, L23a und Carla Giovanoli, L23c, zur Website von Lettera
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Grossartiges Theater «Wer rettet Judas?»
Zacharias Zumthurm (links), als Ersatz eingesprungen und zugleich Regisseur, Foto: Günther Hünerfauth
Schon im letzten Schuljahr hatte unser Ehemaliger Zacharias Zumthurm (Matura 2022) in der Regie bei Ursula Josi erfolgreich assistiert. Im aktuellen Schuljahr hat er nun, gemeinsam mit Werner Risi, die Spielleitung des Freifaches übernommen. Dabei waren die Aufgaben gross: Einerseits sollte die rekordverdächtige Zahl von 26 Laien der Freifachgruppe publikumswirksam schauspielernd zur Bühnenreife gelangen. Andererseits galt es, einen schwierigen Stoff, nämlich eine Theaterversion von Elie Wiesels Roman ….zum Thema Judenverfolgung in ansprechende Dramaturgie zu übersetzen. Beides ist Ende März mit den drei Vorstellungen überzeugend gelungen. Das Publikum war von der schauspielerischen wie theaterwirksamen Umsetzung des Stückes durchwegs beeindruckt. Zur Rezension im Seetaler Boten von Richard Blättel und zur Bildergalerie.
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Silbermedaille an der Astronomie-Olympiade
Unser Maturand Jakob Zajc, K22, hatte in der Finalrunde der Astronomie-Olympiade am 18. und 19. April den 6. Platz erreicht und eine Silbermedaille erhalten. Leider hat er damit knapp den Einzug in das internationale Finale im Herbst in Vietnam verpasst. Während mehr als zwei Stunden musste er sich in dieser zweiten Runde diversen Problemen der Astronomie stellen. Die junge Astronomie-Olympiade wurde in der Schweiz zum dritten Mal durchgeführt. Jakob war auch an der Physik-Olympiade in die Finalrunde gekommen. Darüber hat er im letzten Newsletter berichtet. Die AG MINT gratuliert herzlich! Zu den Details: Jugendliche gewinnen Medaillen an Astronomie-Olympiade
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Frühlingsstudienwoche mit Aussichtstürmen
Die Frühjahrsstudienwoche vom 20. bis 24. April verlief nach dem bewährten Schema: Die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen Untergymnasium absolvierten eine Woche zu Kommunikation, Lerntechniken und Teambildung, die Lernenden der zweiten Klassen UG entwickelten während der «Design & Technik»-Woche in geschlechtergetrennten Gruppen einen Aussichtsturm mit Aufzug, der unter gestalterischen und technischen Aspekten bewertet wurde. Zum Bericht von Markus Nogara, Leitung ICT Die Stufe MAR 1 verbrachte die Woche als Vertiefung des Faches «Sprache und Kultur der Antike», unter der Leitung von Roger Rauber in Rom. Die Klasse F25 realisierte ein Unterrichtspraktikum an einer Primarschule. Die Stufe MAR 2 des Gymnasiums und die Klasse F2 der Fachmittelschule verbrachten die Sportwoche in Tenero oder im Intercambio in Valencia. Die Lernenden der Stufe MAR 3 realisierten in der ersten Wochenhälfte Reisen ins Elsass oder nach Frankfurt und anschliessend Schreibtage zur Maturaarbeit. Die Abschlussklassen absolvierten nach einem Durchstarter-Nachmittag Vorbereitungstage zur Abschlussprüfung. Siehe folgende Beiträge. Zur Bildergalerie
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Lernende der Stufe MAR 2 beim Besuch der Schweizer Garde in Rom. Mitte hinten: Jonas Koch, Matura 2022
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Frankfurt als «Text» verstehen
Ein interdisziplinärer Zugang Die drei Klassen des Langzeitgymnasiums verbrachten von Sonntag bis Dienstagmittag drei Tage in Frankfurt, um die Stadt «Lesen» zu lernen. Damit wurde die interdisziplinäre Reise zum zweiten Mal durchgeführt. Zum Audio von Yasemin Yilmaz und Aline Kurmann, Klasse L23a.
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Von Wurzeln, Boden und Zugehörigkeit
Studientage der Klasse K23 in Colmar
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Zwischen Deutschland und Frankreich: Colmar en Alsace / Colmar im Elsass. Foto: Silvan Keller
Die Klasse K23 hat sich mit dem Elsass für eine spannende Region und mit Colmar für eine kleine, feine Stadt entschieden. Auf einer zweisprachigen Führung im Musée Unterlinden (ehemaliges Kloster der Dominikanerinnen) lernte die Klasse die über die 2'000-jährige Kunstgeschichte und Geschichte des Elsass kennen, in welcher die wunderschöne Region vielfach zum Nationalitätswechsel gezwungen wurde (deutsch – französisch): Wo liegen also die Wurzeln, zum wem fühlen sich die Elässer zugehörig? Bei Bilderbuchwetter erkundete die Klasse auf einer Tagesexkursion auf dem Velo das terroir, mit dem sich die Elsässer besonders verbunden fühlen. Die «Route des vins d’Alsace» führte die Klasse durch eindrückliche Rebberge in pittoreske Dörfchen mit den typischen Riegelhäusern. Nicht nur unterwegs, sondern auch beim Kochen, Diskutieren und Spielen sowie beim Putzen zeigte sich, wie interessiert, offen und hilfsbereit die Klasse ist. Und so bilanzierten die SchülerInnen zum Schluss: «Die gemeinsam verbrachte Zeit war ein tolles Gemeinschaftserlebnis und hat uns noch näher zusammengebracht.» Zum Bericht von Silvan Keller, Klassenlehrer
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Valencia-Baldegg: zwanzig Mal «WiN WiN»
Dieses Jahr durfte ich bereits zum 20. und gleichzeitig zum letzten Mal meine Spanischlernenden nach nur acht Monaten Unterricht zum Klassenaustausch nach Valencia begleiten. Die motivierte Lerngruppe hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll dieser Intercambio ist – sprachlich, kulturell und vor allem auch menschlich. Auch für mich persönlich waren diese 20 Jahre eine grosse Bereicherung: Ich durfte in Valencia Freundschaften knüpfen, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen unvergessliche Erfahrungen sammeln und Spanien immer besser kennenlernen. Diese Eindrücke haben meinen Unterricht über die Jahre hinweg nachhaltig geprägt und bereichert. Ein solcher Austausch ist nur dank vieler engagierter Menschen möglich. Mein herzlicher Dank gilt der Schulleitung für ihre kontinuierliche Unterstützung, den Familien für ihre Gastfreundschaft sowie den Sponsoren, die dieses Projekt finanziell tragbar machen. Die folgenden Texte geben einen Einblick in eine unvergessliche Woche – erzählt aus der Perspektive der Lernenden. Nicole Wildisen, Spanischlehrerin
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Über Dialogfähigkeit und Aufrichtigkeit
Der Botschafter der Tschechischen Republik, Jan Podivínský. Foto: Philipp Büchi
Am Mittwoch, 29. April 2026, durfte die Kantonsschule Seetal einen besonderen Gast in der Aula begrüssen: den Botschafter der Tschechischen Republik, Jan Podivínský. In einem lebendigen Austausch mit unseren Maturandinnen und Maturanden sprach er über seine Zeit als Botschafter, seinen Werdegang sowie die Bedeutung von Dialogfähigkeit in Diplomatie und Alltag. Zum Bericht von Mathias Bitzer, Lehrer für Geschichte und Psychologie, AG Politische Bildung
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Konzerte mit KantiChor und Jugendstreichorchester Seetal
Movie Melodies in Concert, am 25. März. in der Braui Eine Zusammenarbeit zwischen dem Kantichor Seetal und den Jugendorchestern Seetal und Oberer Sempachersee gipfelte in zwei Konzerten in Hochdorf und Sempach. Zur Bildergalerie, zum Flyer und zum Bericht im Seetaler Boten
Frühlingskonzert, am 6. Mai in der Aula der KS Seetal
Am 6. Mai präsentierten der KantiChor, das Seetaler Jugendstreichorchester und die Bigband ihr jährliches Frühlingskonzert in der Aula. Jede der Formationen beeindruckte das Publikum auf seine Weise, etwa, wenn Streichorchester und KantiChor gemeinsam auftraten oder die Bigband mit der Darbietung bekannter Songs wie «Scharlachrot» und mehreren Soli. Zum Beitrag und zur Bildergalerie
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Frühlingsball und Kasinobesuch in Las Vegas
Unter dem Motto «Las Vegas» fand unser diesjähriges Frühlingsfest statt. Knapp 300 Schülerinnen und Schüler erschienen elegant gekleidet und sorgten für eine festliche Atmosphäre. Für Stimmung sorgten die Live-Musik von Limit62, ein DJ sowie ein Casino, das viel besucht wurde. Besonders schön war auch, dass viele ehemalige Schülerinnen und Schüler vorbeikamen und den Abend mit uns verbrachten. Bis weit nach Mitternacht wurde ausgelassen getanzt. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die diesen gelungenen Anlass möglich gemacht haben. Robin Zobrist und Martina Häfliger Zur Bildergalerie
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Einblicke
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Austausch der Fachmittelschulen, Foto: Fabian Riedi, Leiter FMS, Bildungszentrum Surselva
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Fachmittelschule im Dialog
Zweitägiger Austausch zwischen Bündner und Luzerner Fachmittelschulen Am 11. und 12. März 2026 durften wir besonderen Besuch empfangen: Die Schulleitungen der Bündner Fachmittelschulen – d. h. der FMS Chur, der FMS Schiers, der FMS der Academia Engiadina Samedan sowie der FMS des Bildungszentrums Surselva – reisten nach Luzern und Baldegg, um sich mit uns über aktuelle und zukunftsweisende Themen auszutauschen. Im Zentrum standen Fragen, die viele Schulen derzeit intensiv beschäftigen: der Umgang mit Künstlicher Intelligenz im Schulalltag, die Herausforderungen rund um schriftliche Abschlussarbeiten im KI‑Zeitalter sowie die Weiterentwicklung des Fachmaturitätslehrgangs im Profil Pädagogik. Der interkantonale Austausch erwies sich als äusserst bereichernd. Gemeinsam über kantonale Grenzen hinweg weiterzudenken, neue Perspektiven zu entdecken und voneinander zu lernen, war inspirierend und wertvoll. Natürlich kamen auch das Kulinarische und der kollegiale Austausch nicht zu kurz. Ein besonderes Highlight bildete der gemeinsame Besuch des Anlasses «Standup Philosophy! Gast: Viktor Giacobbo» mit Rayk Sprecher und Yves Bossart im Kleintheater Luzern – ein unterhaltsamer Abschluss eines intensiven ersten Tages. Der Gegenbesuch der Luzerner Fachmittelschulen im Kanton Graubünden ist bereits geplant und wird Mitte März des kommenden Jahres stattfinden. Die Vorfreude darauf ist jetzt schon sehr gross!
Besuch an der Oberwalliser Mittelschule St. Ursula in Brig Am 24. März 2026 machten wir – d.h. Klaus Helfenstein, Astrid Mösle, Robin Zobrist und Monika Iten – uns auf den Weg zur Walliser Fachmittelschule in Brig. Bereits am Bahnhof wurden wir von Direktor Dr. Olivier Mermod herzlich empfangen – begleitet von strahlendem Sonnenschein und einer offenen, einladenden Atmosphäre. Während unseres Besuchs erhielten wir einen vertieften Einblick in das Ausbildungselement der «Begleiteten Selbstlernzeit». Besonders beeindruckend war, wie die FMS-Lernenden in diesem Lernsetting gezielt in ihrer Selbstorganisation und Persönlichkeitsentwicklung gestärkt werden. Offen und transparent wurden sowohl Chancen als auch Herausforderungen dieses Ansatzes aufgezeigt – inklusive wertvoller Hinweise auf mögliche Stolpersteine. Der Austausch mit den Briger FMS-Lernenden, ihren Lehrpersonen und der Schulleitung erwies sich als äusserst bereichernd. Die Gespräche boten uns wertvolle Impulse, die wir mit grossem Gewinn mit nach Hause nehmen. Monika Iten, Prorektorin KS Seetal und Leiterin der Fachmittelschule
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Vierwöchiges digitales Fasten
Für dreieinhalb Wochen hiess es, Hände weg vom Handy auf dem Schulareal und Laptops nur zum Arbeiten in nicht offen sichtbaren Bereichen der Schule. Der Versuch wird seitens der Lehrerschaft als Erfolg wahrgenommen. Jedenfalls war das Fehlen von Gesichtern, die anstatt sich gegenseitig anzuschauen, auf einen kleinen Bildschirm starren eine merkliche und fühlbare Beruhigung. Zahlreiche analoge Aktivitäten sollten die digitalfreie Zeit leichter verdaulich machen. Im folgenden Beitrag geht es zu tieferen Einsichten von Markus Nogara, Leitung ICT
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Über Abschlussarbeiten und Künstliche Intelligenz
Literatur zum Thema, als Lektüre empfohlen und in der Mediothek einsehbar
Der 2024 publizierte Rahmenlehrplan WEGM antizipiert die Tragweite und die Möglichkeiten von KI. Heute, im Frühling 2026, stehen wir an den Kantonsschulen, mit der selbständigen Arbeit an der Fachmittelschule und der Maturitätsarbeit am Gymnasium vor solchen Chancen und Gefahren, mit einem breiten Angebot fortgeschrittener KI-Tools. Laut Jamesfocus-Bericht 2025 der ZHAW setzen mehr als zwei Drittel der Jugendlichen bereits KI in ihrem Schulalltag ein, die Nutzung steigt mit dem Alter der Befragten. Auch unsere Lernenden auf der Vormaturastufe haben mehrheitlich bereits KI für ihre aktuelle Arbeit genutzt. Die KI-Kompetenz ist dabei wohl sehr verschieden. Zum KI-freien Einblick über die Situation an der Schule und Erkenntnissen einer Weiterbildung von Günther Hünerfauth, für Maturitätsarbeiten verantwortlicher Prorektor
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Neu: Die Mediothek für unterwegs
Die Frist deiner ausgeliehenen Medien ist abgelaufen, doch das Buch ist noch nicht zu Ende gelesen oder wird für deine schulische Arbeit weiterhin gebraucht? Mit der neuen App «biblio.ch» von Predata behältst du jederzeit den Überblick über deine ausgeliehenen Medien und siehst genau, wann sie fällig sind. Wähle das gewünschte Medium in deinem Konto aus und verlängere es mit nur einem Klick. Die App ist auch ideal, um in unserer Mediothek nach Büchern oder Filmen zu stöbern, dafür ist die Merkliste praktisch. Gefällt dir etwas, kannst du es direkt reservieren oder speichern. So wird dein Mediothekskonto für Verlängerungen, Reservationen und Wünsche zur praktischen Begleiterin. Die App ist im «App Store» und «biblio.ch» kostenlos verfügbar. Zum Katalog Yvonne Camenzind, Mediothekarin
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Ausblicke
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Viel Erfolg an den Matura- und Fachausweisprüfungen!
Wir wünschen den Maturandinnen und Maturanden der Klassen K22, L22a und L22b sowie den Lernenden der Klasse F23 der Fachmittelschule für die schriftlichen und für die mündlichen Prüfungen ab dem 18. Mai viel Erfolg. In der Sommerausgabe berichten wir von der Abschlussfeier in der Braui, die am 19. Juni stattfinden wird.
Praktische Prüfung im Ergänzungsfach Sport am 31. März 2026, Modul Volleyball, Foto: Günther Hünerfauth
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A posteriori
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Kevin Carlin, L23b, am Talentschuppenkonzert Foto: Matthias Weiss
Ganz zum Schluss stellen wir Ihnen noch die wunderschönen Bilder unserer Schülerinnen und Schüler vom Talentschuppenkonzert Musikschule vom vergangenen Februar im Raum M 001 zur Verfügung. Fotos: Matthias Weiss im Auftrag der Musikschule Hochdorf. Zur Bildergalerie
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Die nächste Ausgabe von «Kantonsschule Seetal Inside», Schuljahr 2025/26, erscheint im Juli 2026. Alle verschickten Newsletter finden Sie im Newsletterarchiv.
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