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| lawa – Newsletter Landwirtschaft |
12. Mai 2026
Sehr geehrte Damen und Herren Mit unseren Kurzbeiträgen unterstützen wir Sie dabei, wichtige Termine und Vorgaben zeitgerecht wahrzunehmen. Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns. |
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Bewirtschafterwechsel – fehlende Unterlagen bis 2. Juni einreichen
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Damit im Zusammenhang mit einem Bewirtschafterwechsel Direktzahlungen ausgerichtet werden können, müssen alle erforderlichen Unterlagen bis spätestens 2. Juni 2026 vollständig bei der Dienststelle Landwirtschaft und Wald vorliegen. Pachtverträge müssen unterschrieben, Kaufverträge verurkundet sein. Bei Ihrer Meldung des Bewirtschafterwechsels haben Sie angegeben, welche Unterlagen dem Gesuch bereits beigelegt wurden und welche noch nachgereicht werden. Diese Angaben haben wir Ihnen entsprechend rückbestätigt. Sollten bis zum 2. Juni 2026 weiterhin Unterlagen fehlen, können diese bis spätestens 15. September 2026 nachgereicht werden – jedoch gegen Gebühr. In diesem Fall erfolgt keine Akontozahlung, sondern die gesamte Direktzahlung wird erst im Rahmen der Hauptzahlung ausgerichtet.
Bitte beachten Sie: Es erfolgt keine weitere Erinnerung der Dienststelle Landwirtschaft und Wald.
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Nach Mutation der Maisfläche Fruchtfolge prüfen
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Es kommt immer wieder vor, dass die geplante Ackerkultur oder Anbaumethode aus der Datenerhebung im Februar nicht eingehalten werden kann. Massgebend für die Deklaration in LAWIS ist die Hauptkultur, welche am 1. Juni des Beitragsjahres angelegt ist. Die Dienststelle Landwirtschaft und Wald empfiehlt, die Angaben noch einmal zu prüfen. Änderungen der Maisflächen können bis am 30. Juni 2026 auf agate.ch/ Kant. Datenerhebung LU angepasst werden. Bitte prüfen Sie nach erfolgter Mutation der Maisfläche die Erfüllung Ihrer Fruchtfolge in der Rubrik «Fruchtfolge Flächenanteil». Beachten Sie dabei den Hinweistext, dass in der Übersicht «Fruchtfolge» beim Mais das Anbauverfahren nicht berücksichtigt wird und nur der Maximalanteil mit Pflugeinsatz angezeigt wird.
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Herdenschutz
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Die Zahl der Wölfe und deren Rudel hat in der Schweiz in den letzten Jahren weiter zugenommen. Um Schäden an Nutztieren zu reduzieren, stellen Bund und Kantone finanzielle Mittel für den Herdenschutz zur Verfügung. Die Umsetzung von Herdenschutzmassnahmen ist eine Grundvoraussetzung für die Entschädigung bei einem Rissereignis und für die Anrechenbarkeit an eine allfällige Abschussverfügung. Halterinnen und Halter von Schafen oder Ziegen können für Herdenschutzmassnahmen finanzielle Unterstützung mittels PDF-Formular beantragen.
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agate: Jetzt auf das neue Login vorbereiten
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Für die Plattform agate steht eine wichtige Umstellung bevor: Ab 14. Februar 2027 erfolgt der Login ausschliesslich über AGOV. Dafür ist eine einmalige Registrierung nötig – das bisherige CH-Login wird danach aufgehoben. Unser Tipp: Erledigen Sie die Umstellung bereits bei der nächsten Nutzung von agate und registrieren Sie sich frühzeitig bei AGOV. Auch der Support wurde angepasst: Der neue Helpdesk ist täglich von 07.00 Uhr – 18.00 Uhr unter +41 71 275 00 25 erreichbar. Informieren Sie sich und führen Sie die Registrierung durch, damit Ihr Zugang zu agate weiterhin reibungslos funktioniert.
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Start Lachgasprojekt: Infoveranstaltung am 1. Juli 2026
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Das freiwillige Ressourcenprojekt «Lachgas» (Treibhausgas) verfolgt das Ziel, verschiedene Massnahmen zur Reduktion von Lachgasemissionen auf Luzerner Landwirtschaftsbetrieben praxisnah zu testen. Im Fokus stehen dabei eine höhere Stickstoffeffizienz sowie die Verringerung von Bodenverdichtungen. Mit dem Projekt soll auf insgesamt 50 Landwirtschaftsbetrieben im Wahlkreis Sursee eine 20-prozentige Reduktion der Lachgasemissionen erzielt werden. Das Projekt dauert von 2027 bis 2034. Sind Sie interessiert einen aktiven Beitrag zur Verminderung der Treibhausgase in der Landwirtschaft zu leisten? So laden wir Sie gerne zur Informationsveranstaltung am 1. Juli 2026 um 19.30 Uhr, ins Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung (BBZN) in Sursee ein. Dabei können sich alle interessierten Personen zum Projektrahmen, den Projektzielen und dem Massnahmenkatalog informieren.
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Wettbewerb: Bio-Region Kanton Luzern
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Seit Januar dieses Jahres läuft die Wettbewerbsausschreibung «Bio-Region Kanton Luzern». Bis am 30. Juni 2026 können Konzepte für die Prämierung eingegeben werden. Die Nachfrage nach Bioprodukten steigt in der Schweiz stetig, auch im Kanton Luzern. Dieses Wachstum möchten wir gemeinsam mit engagierten Menschen und aktiven Regionen nutzen und weiter fördern. Deshalb hat der Kanton Luzern im Rahmen seines Aktionsplans Biolandbau das Projekt «Bio-Region Kanton Luzern» lanciert.
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Nester der Asiatischen Hornisse rechtzeitig entdecken
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Die invasive Asiatische Hornisse (Vespa velutina) wurde 2004 aus Südostasien nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich trotz Bekämpfungsprogrammen in Europa aus. Die gebietsfremde Hornissenart ist eine Insektenjägerin und stellt insbesondere die Imkerei vor neue Herausforderungen. Die effektivste Methode, um die Fortpflanzung der Asiatischen Hornisse zu begrenzen, ist die frühzeitige Zerstörung ihrer Nester im Frühling. Helfen Sie mit, indem Sie typische Neststandorte (oft im Siedlungsgebiet) regelmässig kontrollieren und Nester auf der offiziellen Meldeplattform melden.
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Die nächsten Termine
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Meldungen Silo-/Körnermais 2. Februar bis 30. Juni 2026
Meldungen schonende Bodenbearbeitung 2. Februar bis 30. Juni 2026
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Landwirtschaft und Wald (lawa)
Centralstrasse 33, Postfach
6210 Sursee
Telefon 041 349 74 00
E-Mail lawa@lu.ch |
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