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Mitteilung
1. Juni 2026
 
 

Die Lebensmittelkontrolle sorgt seit 150 Jahren für Vertrauen

Die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz (DILV) feiert ihr 150-Jahre-Jubiläum. Luzern war 1876 der erste Kanton, der einen Kantonschemiker einsetzte. Noch heute setzt sich die Lebensmittelkontrolle für den Schutz von Konsumentinnen und Konsumenten ein und schafft mit ihren Inspektionen und Laborproben Vertrauen.

Vor 150 Jahren entschied der Luzerner Regierungsrat, dass die Fälschung von Lebensmitteln eine Gefahr für die Gesundheit darstellt und von staatlicher Seite bekämpft werden muss. Dafür stellte er als erster Kanton der Schweiz in der Person von Dr. Robert Stierlin-Hauser einen Kantonschemiker ein. Seine Aufgaben bestanden im Wesentlichen in Untersuchungen von Lebensmitteln wie Fleisch, Brot, Trinkwasser oder Milch sowie unangemeldeten Besuchen bei Lebensmittelverkaufsläden. Mit dem Entscheid des Regierungsrats begann eine Erfolgsgeschichte: Die Entstehung der Lebensmittelkontrolle und des Verbraucherschutzes, wie sie auch heute noch bekannt sind.

Ein Kernauftrag des Staates
Das 150-Jahre-Jubiläum ist ein Grund zum Feiern. «Wir dürfen stolz sein auf die Rolle des Kantons Luzern, der im Bereich der Lebensmittelkontrolle ein Pionier war», so Regierungspräsidentin Michaela Tschuor, Vorsteherin des Gesundheits- und Sozialdepartements. Der Kernauftrag der Lebensmittelkontrolle sei es nämlich, Vertrauen zu schaffen. «Deshalb ist die Lebensmittelsicherheit ein Grundpfeiler des öffentlichen Wohls – und damit ein Kernauftrag des Staates.»

Kantonschemiker Silvio Arpagaus, Leiter der Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz (DILV), ergänzt: «Die Aufsicht von Lebensmittelbetrieben wurde im Laufe der Zeit auch auf andere Bereiche wie Schwimmbäder, Onlinehandel, Tattoostudios oder Solarien ausgeweitet, da auch diese ein Risiko für die Gesundheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern darstellen können.» Er und seine Mitarbeitenden seien stolz, die 150-jährige Tradition des Kantonschemikers und der Lebensmittelkontrolle zum Wohl der Luzerner Bevölkerung und der Wirtschaft fortzusetzen.

Sicherheitszentrum Rothenburg: Investition in die Zukunft
Die DILV führt jährlich rund 1’700 Inspektionen in Luzerner Betrieben durch und analysiert über 10’000 Proben in ihrem Labor. Um dies auch künftig mit modernen Mitteln gewährleisten zu können, beabsichtigt der Kanton Luzern, im geplanten Sicherheitszentrum Rothenburg ein neues Labor zu bauen. Die DILV soll - vorbehältlich einer Zustimmung an der Urne - ab 2032 ihre Tätigkeit dort fortsetzen können. Der Kanton Luzern investiert damit in die Zukunft der Lebensmittelsicherheit. «Eine zeitgemässe Infrastruktur ist eine Voraussetzung dafür, dass die Lebensmittelkontrolle ihre Arbeit auch weiterhin auf hohem Niveau und zu Gunsten der Luzernerinnen und Luzerner leisten kann», so Silvio Arpagaus.

Strategiereferenz
Diese Massnahme dient der Umsetzung der politischen Schwerpunkte im Bereich
- Gesellschaftlicher Wandel
gemäss Kantonsstrategie

Anhang
Foto 1: Regierungspräsidentin Dr. Michaela Tschuor, Vorsteherin des Gesundheits- und Sozialdepartements, würdigte die Arbeit der Lebensmittelkontrolle.
Foto 2: Ständerat Damian Müller, Präsident Schweizer Fleisch-Fachverband SFF, und Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung Konsumentenschutz, diskutierten über die Lebensmittelkontrolle und den Konsumentenschutz.
Foto 3: Kantonschemiker Dr. Silvio Arpagaus, Leiter der Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz, blickte am Jubiläumsanlass auf die 150-jährige kantonale Geschichte der Lebensmittelkontrolle zurück.

Chronik 150 Jahre Lebensmittelkontrolle Kanton Luzern
Weitere Informationen unter: www.lebensmittelkontrolle.lu.ch/150Jahre
 
 
Kantonschemiker Dr. Silvio Arpagaus
Leiter der Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz
Telefon 041 248 84 03
(erreichbar am Montag, 1. Juni 2026 von 13.30 bis 14.30 Uhr)
 
 
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