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| lawa – Newsletter Jagd |
11. Juni 2026
Erfolgreiche Prüfungsabschlüsse, wertvolle Begegnungen unter Jägerinnen, spannende Entwicklungen rund um den Biber und innovative Massnahmen zur Wildunfallprävention: Mit folgenden Beiträgen erhalten Sie einen Einblick in die Luzerner Jagd. |
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Erfolgreiche Jagdprüfungen 2026
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Am 8. und 9. Mai 2026 fand in Schüpfheim der letzte Teil der Jagdprüfungen 2026 statt – die mündliche Prüfung in den fünf Ausbildungsmodulen. Es war eine Freude, anschliessend zwei Frauen und 25 Männern zur bestandenen Prüfung zu gratulieren und sie in den Kreis der Luzerner Jägerschaft aufzunehmen. Ein kräftiger Weidmannsdank geht an die begleitenden Personen aus den Lehrrevieren, welche die Jungjägerinnen und Jungjäger in ihrem Lernjahr unterstützt und sie begleitet haben. Sie leisten einen wertvollen Dienst für den Nachwuchs in der Luzerner Jagd.
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3. Luzerner Jägerinnen Treffen
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Am Samstag, 30. Mai 2026, trafen sich die Luzerner Jägerinnen bereits zum dritten Mal zu einem gemeinsamen Anlass in Hochdorf. Organisiert wurde dieser von den Jägerinnen der Jagdgesellschaft Hochdorf. Während einer leichten Wanderung von Baldegg via Ronfeld zum Jagdhaus gab es verschiedene Inputs zu den Themen Niederlaufhunde, Biber, Storch, Naturschutzgebiet und Jagen in Siedlungsnähe. Neben den interessanten Fachinputs wurde der lebendige Austausch allseits sehr geschätzt.
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Biber-Nachweis im Entlebuch
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Der Biber war in der Schweiz Anfang des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Erst 2006 kehrten die ersten Tiere auf natürliche Weise in den Kanton Luzern zurück. Seither hat sich die Art in fast allen Regionen erfolgreich ausgebreitet und ist heute entlang der meisten grösseren Fliessgewässer und Seen anzutreffen. Als letzte Region ohne Biber galten bis heute das Napfgebiet sowie das Entlebuch. Dank einer Meldung aus der Bevölkerung konnte nun jedoch ein einzelner Biber in der Gemeinde Marbach nachgewiesen werden. Ob sich der Biber längerfristig im Gebiet aufhalten wird oder lediglich auf der Durchreise ist, bleibt abzuwarten. Häufig sind es zwei- bis dreijährige Jungbiber, die nach ihrer Vertreibung aus dem elterlichen Familienverband neue Lebensräume erkunden und auf der Suche nach einem eigenen Revier bislang unbesiedelte Gewässerabschnitte erschliessen.
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Wildwarnanlage «Animot»
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Das Wildwarnsystem «Animot» zielt darauf ab, nicht das Wildtier vor dem Verkehr zu warnen, sondern die Verkehrsteilnehmenden mittels orangen Blinklicht zu warnen und zum Bremsen zu animieren. Die erste Animot-Anlage steht in Flühli. Die zweite Anlage ist in den Startlöchern als Bestandteil des Renggloch-Strassenbauprojektes. Die beiden Teststrecken dienen unter anderem dazu, Erfahrungen mit diesem kosteneffizienten System zu sammeln. Um Unfallwild-Hotspots für mögliche künftige Anwendungen des Systems zu erkennen, ist es von grösster Bedeutung, dass Wildunfälle punktgenau im Jagdportal erfasst werden.
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Infoveranstaltung von «Rehkitzrettung Schweiz»
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Die Organisation «Rehkitzrettung Schweiz» führt im August 2026 wieder Online-Infoveranstaltungen und im Anschluss praktische Flugdemonstrationen durch. Die Veranstaltungen richten sich insbesondere an Interessierte für die nächste Pilotinnen- und Pilotenausbildung anfangs 2027. Die Termine der Veranstaltungen, den Link zur Anmeldung sowie die Anschrift für weitere Auskünfte finden Sie im Infoblatt sowie auf den Webseiten von Rehkitzrettung Schweiz.
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Rehkitzmarkierung: 190 Markierungen im Kanton Luzern
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Das Projekt "Rehkitzmarkierung Schweiz" ist eine Langzeit-Datensammlung, welche seit den 1970er Jahren Rehkitze markiert, um bessere Kenntnisse über Biologie, Populationsdynamik und Wanderverhalten der Rehe in der Schweiz zu erlangen. Im Jahresbericht 2025 der Rehkitzmarkierung Schweiz ist zu lesen, in welchen Kantonen wie viele Kitze markiert und in welcher Umgebung sie gefunden wurden. Der Kanton Luzern ist mit 190 Markierungen speziell erwähnt. Im Bericht sind zudem Statistiken zu den Todesursachen von Rehen sowie Hinweise zur Optimierung der Rehkitzrettung enthalten.
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Landwirtschaft und Wald (lawa)
Centralstrasse 33, Postfach
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E-Mail lawa@lu.ch |
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