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Newsletter Umwelt und Energie (uwe)
Juni 2026
 
 
Inhalt
 PFAS: Grundlagen und Vorgehenskonzept liegen vor
 Projektabschluss SIMPLA Grün: Mehr Qualität bei Kompost und Biogas
 Restlos geniessen Challenge 2026: Jetzt anmelden
 Energie: Weiterführung der Förderung im Gebäudebereich
 Neuerungen im Energievollzug: Private Kontrolle und vereinfachte Meldepflicht
 Gemeinsam gegen Asbest: Kampagne des «Forum Asbest Schweiz (FACH)» sensibilisiert
 Junge Ideen für eine nachhaltige Wirtschaft
 
 

Liebe Leserin
Lieber Leser

In diesem Newsletter halten wir Sie über aktuelle Entwicklungen im Umwelt- und Energiebereich auf dem Laufenden. Haben Sie Anregungen oder Feedback? Schreiben Sie eine Mail an uwe@lu.ch – wir freuen uns. Mit Ihrem Feedback helfen Sie uns, den Newsletter laufend zu verbessern. Herzlichen Dank.

 
 

PFAS: Grundlagen und Vorgehenskonzept liegen vor

Bild: iStock, bearbeitet mit KI (Photoshop Generative Fill), 2026.

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine grosse Gruppe von künstlich hergestellten Chemikalien. Sie haben besondere Eigenschaften: Sie sind wasser- und fettabweisend sowie sehr hitzebeständig. Diese Stoffe werden im Kanton Luzern nun systematisch untersucht. Das Vorgehenskonzept zeigt die aktuelle Belastungssituation auf, bündelt den Wissensstand und definiert die nächsten Schritte. Ziel ist es, Bevölkerung und Umwelt vor den schädlichen Auswirkungen von PFAS besser zu schützen.
 
 

Projektabschluss SIMPLA Grün: Mehr Qualität bei Kompost und Biogas

Bild: FHNW, SIMPLA Grün – Simulation des Plastikanteils im Grüngut. Bearbeitet mit KI (Photoshop Generative Fill), 2026.

Der Kanton Luzern hat von Juni 2024 bis Februar 2026 das Projekt SIMPLA Grün finanziell sowie beratend unterstützt. Das Ziel des Projekts war es, Fremdstoffe im Grüngut bereits an der Quelle zu reduzieren. Der Grund: Fremdstoffe wie Plastik, Steine oder Metallteile erschweren die Verarbeitung des Grünguts und beeinträchtigen die Qualität von Kompost und Biogas. Hierfür wurden Daten aus 52 Gemeinden mit rund 676'000 Einwohnenden analysiert und über 9’000 Bilder von Grüngutcontainern ausgewertet. Die praktische Umsetzung startet ab Mitte 2026.
 
 

Restlos geniessen Challenge 2026: Jetzt anmelden

Bild: Umwelt Zentralschweiz

Die Zentralschweizer Kantone und der Kanton Solothurn lancieren im Rahmen der Aktion «E chline Schritt» die Restlos geniessen Challenge. Das Konzept ist einfach und praxisnah: Lager werden mit der passenden Ausrüstung ausgestattet. Auf diese Weise setzen sich Kinder und Jugendliche spielerisch mit dem Thema auseinander und lernen im Lageralltag beim Planen, Kochen und kreativen Verwerten von Resten, wie wertvoll Lebensmittel sind – und welche Vorteile ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln bietet. Das Lager mit dem geringsten Food Waste pro Kopf gewinnt zudem einen Ausflug im Wert von 1'000 Franken. Schnell sein lohnt sich: Die Plätze sind limitiert.
 
 

Energie: Weiterführung der Förderung im Gebäudebereich

Im Rahmen des Entlastungspakets 2027 des Bundes wurden die Subventionen im Klimabereich überprüft. In der Frühlingssession hat nun das Parlament beschlossen, dass der Bund den Ersatz fossiler Heizungen und Effizienzmassnahmen bei Gebäuden bis Ende 2034 mit bis zu 410 Millionen Franken pro Jahr weiter fördert. Damit ist das Bundesparlament dem Kompromissvorschlag der kantonalen Energiedirektorenkonferenz (EnDK) gefolgt. Damit wird eine kohärente und wirksame Gebäudepolitik auch über das Jahr 2026 hinaus sichergestellt.
 
 

Neuerungen im Energievollzug: Private Kontrolle und vereinfachte Meldepflicht

Der Kanton Luzern hat per 1. Januar 2026 die Private Kontrolle (PK) im Energiebereich eingeführt. Das bedeutet: Energierechtliche Anforderungen können neu durch akkreditierte, private Fachpersonen geprüft werden. Die behördliche Kontrolle bleibt weiterhin möglich. Die Gemeinden wurden separat über die Änderungen im elektronischen Vollzug informiert.

Zudem werden gleichzeitig die Abläufe bei bewilligungspflichtigen Vorhaben mit Wärmeerzeugerersatz und Wohnnutzung vereinfacht. Künftig entfällt bei bewilligungspflichtigen Vorhaben die separate Energiemeldung – neu genügt es, das Formular EN-103 inklusive EN-120 über EVEN einzureichen.
 
 

Gemeinsam gegen Asbest: Kampagne des «Forum Asbest Schweiz (FACH)» sensibilisiert

Bild: Forum Asbest Schweiz

Ob Architektin, Heimwerker, Eigentümerin oder Mieter: Wer eine Sanierung oder einen Umbau eines Gebäudes plant, das vor 1990 gebaut wurde, muss mit Asbest rechnen. Erfahren Sie, wo im Haus asbesthaltige Materialien vorkommen können und was zu tun ist. Informationen erhalten Sie online oder in den Broschüren. Die Publikationen sind Teil einer Kampagne des Forum Asbest Schweiz zur Sensibilisierung für den sicheren Umgang mit Asbest bei Bauprojekten.
 
 

Junge Ideen für eine nachhaltige Wirtschaft

Bild: Pixabay, Gerd Altmann

Die diesjährige Ausschreibung des Förderprogramms Nachhaltige Entwicklung ist lanciert. Unter dem Motto «Jugend in Aktion» werden Projekte von jungen Personen zwischen 16 und 26 Jahren gesucht, die sich in ihrer Region für eine nachhaltige Wirtschaft einsetzen. Unterstützt werden die innovativsten Projekte für die Zukunft von Arbeit und Unternehmertum, für nachhaltige Produktion und Konsum oder ganz allgemein zur Stärkung eines nachhaltigen Wirtschaftssystems. Die Projekte können vom 10. Juli bis am 30. September 2026 eingereicht werden. Diese Ausschreibung wird vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) durchgeführt.
 
 
Umwelt und Energie (uwe)
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