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| Kantonsschule Seetal – Inside |
| Schuljahr 2025/26 | Ausgabe 4 | 2. Juli 2026 |
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Auf den ersten Blick
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A priori
Das Schuljahr 2025/26 ist vorbei. Wir blicken zurück auf eine sehr heisse zweite Junihälfte und erinnern uns kaum noch, dass Anfang Juni der Sommersporttag aufgrund zu kühler und feuchter Witterung ausgefallen ist. Die Stufe MAR 2 verabschiedete sich am 19. Juni in den Fremdspracheneinsatz und am selben Tag verabschiedeten wir die Absolventinnen und Absolventen der Fachmittelschule und die Maturi und Maturae in der Hochdorfer Braui. An der Feier sorgte das Seetaler Jugendstreichorchester für den musikalischen Rahmen und Regierungsrat Dr. Armin Hartmann hielt eine motivierende Festrede. Die Folgewoche war mit Schwerpunktfachtagen, Blocktagen 2.0 und mit dem Mittelschulturnier intensiv, während Noten gesetzt wurden und die Vormaturandinnen und Vormaturanden mit der Betreuungsperson ihren Zwischenbericht zur Maturaarbeit besprachen. Erstmals erhielten sie dabei eine summative Beurteilung, welche die Zusammenarbeit in der betreuten Phase, das Arbeitsverhalten und die Zunahme der eigenen Expertise einschätzte. Neben den schulischen Aktivitäten heben wir in dieser Ausgabe einzelne Leistungen hervor, wie die Teilnahme einer Schülerin am Schreibworkshop «Linguissimo» oder das Konzert «Best of» im Luzerner Neubad. Zur Information: Unsere Texte sind ohne KI realisiert, sollte das anders sein, sind die Texte oder Bilder entsprechend deklariert. Wir wünschen eine interessierte Lektüre unseres Juli-Newsletters. Für die Redaktion mit Yvonne Camenzind und Brigitte Gfeller, Günther Hünerfauth.
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Spanischunterricht unter dem Aussenzelt 8. Juni 2026, SES-2, Foto: Günther Hünerfauth
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Rückblicke
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Berufswelt Schule erleben
Die Klasse F25, die das Praktikum absolvierte, mit Klassenlehrer Livio Schürmann in Luzern, Foto: Linda Weijnman
FMS-Orientierungspraktikum Pädagogik: Im Frühling des ersten Ausbildungsjahres absolvieren die Schülerinnen und Schüler des Profils Pädagogik an der Fachmittelschule Seetal ein zehntägiges Orientierungspraktikum in einer Schule, einem Kindergarten oder einer anderen pädagogischen Institution. Dabei erhalten sie einen authentischen Einblick in den abwechslungsreichen Berufsalltag von Lehrpersonen. Zum Bericht von Monika Iten, Prorektorin
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Fachmittelschulen im Dialog
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Austausch der Zentralschweizer Mittelschulen mit der Pädagogischen Hochschule Luzern Am Dienstagnachmittag, 28. April 2026, wurde die FMS Seetal in Baldegg zum Treffpunkt für die Schulleitungen einiger Zentralschweizer Fachmittelschulen. Zu Gast waren Frau Prof. Dr. Christina Huber Keiser, Leiterin des Studiengangs Primarstufe, sowie Herr Dr. Denis Hänzi, Leiter des Studienbereichs Alltag und Wissenschaft der Pädagogischen Hochschule Luzern. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen Herausforderungen rund um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Bildung – insbesondere Fragen der Bewertung, Transparenz und Fairness bei schriftlichen Arbeiten. Diskutiert wurden dabei sowohl die Selbständige Arbeit und die Fachmaturitätsarbeit an der Fachmittelschule als auch Seminar- und Bachelorarbeiten an der PH Luzern. Der offene und praxisnahe Dialog darüber, wie unsere Institutionen derzeit mit KI umgehen, welche Regelungen bereits bestehen und wo sich Unterschiede zeigen, war äusserst spannend und gewinnbringend. Besonders inspirierend war der gemeinsame Blick in die Zukunft: Mögliche neue Modelle für Abschlussarbeiten und zeitgemässe Formen der Begleitung und Betreuung unserer Lernenden sorgten für viele Denkanstösse und spannende Perspektiven. Monika Iten, Prorektorin
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F25 bei der Einführung in die wissenschaftliche Recherche (Blocktag zum Teil in der Mediothek)
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Carmen Emmenegger, L23c, im Neubad
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Maturavorspiel Musik und «Best of»
Am 1. Juni fand das Konzert der Vormaturandinnen und Vormaturanden statt. Livio Schürmann und Kerstin Saxer, Lehrpersonen der Wahlpflichtfachkurse Musik organisierten das Programm Maturavorspiel Musik. Zur Bildergalerie in schwarz-weiss Am 26. Juni präsentierte eine Auswahl der Musizierenden im Luzerner Neubad die besten Musikstücke der Luzerner Mittelschulen. Von der Kantonsschule Seetal durften Carmen Emmenegger mit dem Cello, Sara Almeida am Klavier und Liana Pajarola, Gesang, dabei sein. Der Konzertabend «Best of» im Neubad bestand aus zwei Teilen. Die klassischen Stücke wurden im ehemaligen Bad selbst präsentiert. Nach einer Pause folgte der jazzig-rockige Teil unten im Club des Neubads, begleitet von E-Bass, E-Gitarre und Schlagzeug. Der Konzertbesuch ist ein Geheimtipp. Zum Programm «Best of»
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Schuljahr ohne Sommersporttag
Bild mit MS Copilot produziert
Es tut gut, in diese Pfützen zu schauen. Bei der Hitzewelle und Trockenheit seit Mitte Juni erscheint es sehr unglaubwürdig, doch der Monatsanfang war nass und kühl. Daher wurden beide Termine für den Sommersporttag jeweils Dienstag, dem 2. und am 9. Juni aufgrund der Wetterprognosen abgesagt. Die Lernenden durften jedoch beim Mittelschulturnier punkten und werden auf den Herbstportnachmittag und den nächsten Sommer vertröstet.
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Schreibwettbewerb «Linguissimo»
Aline Kurmann mit Kolleginnen beim Wettbewerb «Linguissimo» in Burgdorf
Zusammen schreiben – in verschiedenen Sprachen Am 6. und 7. Juni 2026 hat Aline Kurmann, L23a, am schweizweit ausgeschriebenen Schreibwettbewerb «Linguissimo» in Burgdorf zusammen mit Kandidatinnen aus der Westschweiz und dem Tessin teilgenommen. Gemeinsam hat die Gruppe den Text «FollIA» geschrieben und einen der Preise am Wettbewerb gewonnen. Herzliche Gratulation Aline! Iwana Schlaufer, Fachschaft Deutsch Hier geht’s zum kreativen Text FollIA über den Umgang mit KI in der Dichtung und zu Alines Erlebnisbericht.
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Schreibend der Phantasie freien Lauf lassen
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Freifach «Kreatives Schreiben» mittwochmittags, Foto: Yvonne Camenzind
Als Bibliothekarin und Redaktionsmitglied, die selbst gerne schreibt, wurde ich eingeladen, im neuen Freifach mitzuschreiben. Das Modul «Kreatives Schreiben» der musischen Herbststudienwoche hat zwei Jungautorinnen motiviert, gemeinsam über das Schreiben nachzudenken. Es sind Lara Valguarnera und Nina Kretz aus der Klasse F24. Sie wünschten sich, einen Schreibkurs als Freifach einzuführen. Mit Unterstützung von Alexandra Ramsden, Englischlehrerin an der KS Seetal, entwickelten sie ein Programm, um Geschichten mit Input, Struktur und konstruktivem Austausch zu schreiben. «Viele Lernende haben Talent und nutzen das Schreiben gerne, um vom Alltag abzuschalten. Unsere Treffen fördern die Schreibpraxis, damit die Schülerinnen und Schüler sich in der Schreibarbeit weiterentwickeln und dabei lernen können. Ohne feste Termine fehlt oft die Zeit, sich dem Schreiben zuzuwenden.» Alle zwei Wochen, jeweils am Mittwochmittag, trifft sich nun die Gruppe, die bereits elf Personen unterschiedlichen Alters zählt. Da die Mitglieder frei in ihrer Sprachwahl sind, haben bereits drei von ihnen Englisch, Französisch oder Spanisch gewählt; grundsätzlich ist jede Sprache möglich. Am Mittwoch, 10. Juni, war die Charakterentwicklung das Thema. «Eine Geschichte wird durch den Charakter einzelner Personen lebendig», sagte Lara und gab den Teilnehmenden einen detaillierten Steckbrief, ein sogenanntes Charakter Sheet, zum Ausfüllen ab. Dank der klaren Anleitung und der frisch ausgearbeiteten Figur tauchten alle in eine Szene ein, deren Genre perfekt zu dieser neuen Figur passte. «Wir freuen uns über neue Mitglieder, diese können über das ganze Jahr beitreten.» Yvonne Camenzind, Mediothekarin Zum Flyer
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«Premio ASPE» für kreative Maturaarbeit auf Spanisch
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Unser Maturus Laurent Felder, L22a, (vgl. Bild) hatte seine Maturaarbeit «El eco de la niebla» bereits bei Fokus Maturaarbeit präsentiert. Von der Vereinigung der Schweizerischen Spanischlehrpersonen (ASPE) hat er nun den 3. Preis für deren schweizweiten Wettbewerb erhalten. Seine eindrückliche Kurzgeschichte «Echo im Nebel» über den spanischen Bürgerkrieg ist aufgrund aktueller Konflikte und zunehmend autoritär denkender politischer Kräfte sehr aktuell: Der Schüler Adrian in Barcelona sitzt abends am Schreibtisch und büffelt gelangweilt für eine Geschichtsklausur über den Bürgerkrieg und die Francozeit. Doch er will wirklich verstehen, was damals passierte und nicht nur Jahreszahlen pauken. So erscheint ihm ein alter Mann, Edlae, der ihn zurückführt an die Orte des Schreckens, dem baskischen Städtchen Guernica, als die Bomberstaffel des Deutschen Heeres dieses im April 1937 bombardierte, ein Gefangenenlager, ein Umerziehungslager für Waisenkinder und ein Flüchtlingscamp. Herzliche Gratulation Laurent zu diesem Preis! En hora buena!
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Ziemlich heisse Schwerpunktfach- und Blocktage!
Schwerpunktfachtage Am Montag und Dienstag, 22. und 23. Juni fanden für die Vormaturaklassen zwei Schwerpunktfachtage statt. Die Lernenden der Stufen MAR1, F1 und des Untergymnasiums hatten zwei Blocktage. Das Schwerpunktfach Psychologie, Pädagogik und Philosophie traf sich mit einer Schülergruppe aus Zürich in Engelberg, wo das Thema «Achtsamkeit» unter vielen Aspekten behandelt wurde, dazu gehörte der Besuch eines Seilparks und des Klosters Engelberg. Die Schülerinnen und Schüler aus dem Schwerpunktfach Biologie und Chemie blieben in Baldegg. Sie verbrachten den Montag mit der Entnahme und Analyse von Wasserproben. Am Dienstag wurde Frischkäse hergestellt. Die Spanischlernenden starteten bereits am Freitagabend per Bus Richtung Barcelona und kehrten erst am Mittwoch zurück. Das Schwerpunktfach Wirtschaft & Recht schreibt: «Wir erlebten alle Jahreszeiten auf der Führung durch die grösste Verteilzentrale von Coop (Schafisheim), es wird zwischen 3 Grad (Kühlbereich) und 30+ Grad (Backwaren-Herstellung). Am Dienstag waren wir den ganzen Tag in Basel, wurden am Morgen durch den Rheinhafen geführt und am Nachmittag ging es ins Läckerli-Haus.» Robin Zobrist, Wirtschaft und Recht Zur Bildergalerie
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Schwerpunktfachtage in Barcelona Mit unserer Reise nach Barcelona ist für mich ein ganz besonderes Kapitel zu Ende gegangen: Nach 27 Kulturreisen nach Madrid, Barcelona und Andalusien durfte ich vor meiner Pensionierung eine letzte Spanienreise mit Lernenden erleben. Was für ein schöner Abschluss! Eine fröhliche, wertschätzende, hilfsbereite und neugierige Gruppe hat diese Tage zu etwas Besonderem gemacht. In Erinnerung bleiben nicht nur die spannenden Führungen mit Roberto, die Pintxos, Fajitas und die Paella, sondern auch die vielen kleinen Momente dazwischen – das spontane Ballspiel beim Warten auf den Bus, das fröhliche Runter tanzen vom Park Güell zur Metro und viele weitere gemeinsame Lacher. Solche Augenblicke machen Kulturreisen unvergesslich – sie bereichern nicht nur sprachlich, sondern schaffen auch Begegnungen und Erinnerungen, die weit über das Klassenzimmer hinausreichen. Ich bin dankbar, dass ich während all dieser Jahre so viele solcher Momente mit meinen Schülerinnen und Schülern erleben durfte. Zu den schönsten Barcelona-Momenten unserer Schülerinnen und Schüler. Nicole Wildisen
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Blocktage 2.0
Im Rahmen des Schulentwicklungsprojekts KSSEE 2030 fanden im Juni zum zweiten Mal die «Blocktage» statt. Die Stufen UG1, UG2 und MAR1 und FMS1 nutzten die beiden Projekttage, die parallel zu den SF-Tagen stattfanden, um ausserhalb des regulären Unterrichts in unterschiedliche Themenfelder einzutauchen. Die Projekte, als Ganztagesangebote gestaltet, wurden stufenintern, doch mehrheitlich klassenübergreifend durchgeführt. Für die zweiten Klassen Untergymnasium stand zudem der Abschluss der zweijährigen Klassenzeit im Zentrum: Ein Tag wurde als gemeinsamer Klassentag geplant, der zweite als Projekttag. Unsere beiden ersten Klassen sowie die fünf Klassen MAR- und FMS1 konnten aus einer breiten Palette an Angeboten wählen. Zur Auswahl standen Upcycling, eine literarische Spurensuche zu James Joyce oder eine Kanadiertour auf dem Vierwaldstättersee, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Blocktage boten den Schülerinnen und Schülern erneut die Möglichkeit, Interessen zu vertiefen, Neues auszuprobieren und Lernen in einem erweiterten Rahmen zu erleben. Astrid Mösle für die Koordinationsgruppe KSSEE 2030 «Strukturen und Gefässe»
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Die F25 bei der Führung durch Luzern, Foto: Livio Schürmann
Die Klasse F25 setzte sich am ersten Blocktag intensiv mit den Grundlagen der wissenschaftlichen Recherche auseinander. Im Hinblick auf die bevorstehende Selbständige Arbeit erwarben die Schülerinnen und Schüler erste Kompetenzen im systematischen Recherchieren sowie im kritischen und reflektierten Umgang mit Quellen. Ein weiterer Höhepunkt folgte am Vormittag des zweiten Blocktages mit einer Führung durch die Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern, bei der die Lernenden wertvolle Einblicke in die Nutzung wissenschaftlicher Informationsquellen erhielten. Am Nachmittag erkundete die Klasse die Stadt Luzern aus einer anderen Perspektive und nahm an der Führung «Galgenfrist – pur und ohne Zensur» teil. Monika Iten, Prorektorin
Das Programm der ersten Klassen Untergymnasium (U25abc) war nach einem Klassentag auch am Dienstag vielfältig: Eine bunt gemischte Gruppe der Stufe begab sich auf die Spuren des Malers Franz Elmiger aus Ermensee. Sie suchte malerische Orte auf, an denen der Künstler vor gut 100 Jahren Werke schuf und liessen sich zu eigenen Landschafts-Aquarellen inspirieren. Eine weitere Gruppe übte sich in Landvermessung und bestimmte Längen und Winkel im Schulzimmer und am Baldegger See. Eine dritte Gruppe spielte Theater auf Französisch und backte Crèpes in der Schulküche. Eine vierte Gruppe verbrachte den Morgen mit einem Yogaworkshop und den Nachmittag mit sphärischer Musik, die für eine abschliessende Meditation zum Einsatz kam. Zu den Bildergalerien
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Ausstellung «Surreal» im Wahlpflichtfach Bildnerisches Gestalten
Werk von Silvio Greter, L23a, passend zur derzeit laufenden WM, Foto: Alina Hess
Die abschliessende Arbeit im Wahlpflichtfach Bildnerisches Gestalten stand in den drei Parallelkursen unter dem gemeinsamen Thema «surreal». Wie individuell und in welcher Breite und Tiefe die Resultate ausgefallen sind, liess sich in den letzten beiden Juniwochen rund um die Pausenhalle im Südbau bestaunen. Pius Wey, Bildnerisches Gestalten Zur Bildergalerie
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Verdienter Jubel am Mittelschulturnier
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Der Wanderpokal des Mittelschulturniers findet endlich den Weg ins Seetal! Foto: Tobias Stalder
Am Mittwoch, dem 24.6., fand das kantonale Mittelschulturnier statt. Knapp 60 Jungen und Mädchen unserer Schule von der ersten Klasse Untergymnasium bis zur Vormaturastufe nahmen daran teil. Trotz hochsommerlicher Temperaturen zeigten die Schülerinnen und Schüler der KS Seetal vollen Einsatz und sammelten in den Disziplinen Badminton, Basketball, Fussball, Unihockey und Volleyball fleissig Punkte. Mit grossem Teamgeist, sportlichem Können und spürbarer Freude am Wettkampf setzten sie sich gegen die anderen Luzerner Kantonsschulen durch und sicherten sich verdient den Gesamtsieg. Und dies, obwohl keine der Disziplinen den ersten Platz erreichte, es war die konstant gute Platzierung, die zur Erstplatzierung führte. «Ein Erfolg, der den starken Zusammenhalt und die sportliche Vielseitigkeit der KS Seetal unterstreicht.» Crispin Müller, für die Fachschaft Sport
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Einblicke
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MINT-Label, Kategorie Gymnasium, von 2026 bis 2031
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In der Bildmitte (7. von links) Sylvia Schibli für die Kantonsschule Seetal, Foto SCNAT
Die Kantonsschule Seetal darf sich für weitere fünf Jahre «MINT-aktiv» nennen und das «Label MINT – Schule, Kategorie Gymnasium» tragen. Das von der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) ausgeschriebene MINT-Label hatte die Schule bereits von 2021 bis 2026. In einem Reaudit Anfang Februar 2026 konnten wir der Jury die Qualität unserer MINT-Aktivitäten bestätigen. Neben Unterrichtsgefässen wie Praktika in Naturwissenschaften, Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer oder «MINT-einfach phänomenal» in der Fachmittelschule konnten die vielen ausserschulischen Aktivitäten wie Wettbewerbsbeteiligungen in Geographie, Physik, Mathematik, Astronomie und Informatik oder «Peer to Peer»-Aktivitäten wie dem Experimentierhalbtag punkten. Auch konnten die MINT-Module der Blocktage und der Studienwochen überzeugen. Hervorzuheben ist dabei die Woche Design & Technik in der zweiten Klasse Untergymnasium, welche unter der Leitung von Pius Wey und Markus Nogara bereits zum sechsten Mal sehr erfolgreich realisiert wurde. Am jährlichen Netzwerktreffen der beteiligten Schulen am 1. Juni 2026 an der KS Zug wurde das Label 12 Schweizer Gymnasien überreicht. An dem mit Workshops reichen und wohlorganisierten Tag präsentierte die Kantonsschule Seetal die «Design & Technik-Woche» . Unser herzlicher Dank gilt allen Lehrpersonen für ihren Einsatz in und ausserhalb des Fachunterrichts sowie allen MINT-interessierten und -aktiven Lernenden. Stephan Gasser und Günther Hünerfauth, Co-Leitung der AG MINT
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Roger Rauber an der Abschlussfeier 2026
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Schulentwicklungsprogramm KSSEE 2030 – die KS Seetal in Bewegung…
Vor zwei Jahren, im Mai 2024 wurde in einer zweitägigen Klausur im Campus Sursee das Schulentwicklungsprogramm «KS Seetal 2030» gestartet. Ziel ist es, die KS Seetal im Rahmen der Weiterentwicklung der gymnasialen Maturität (WEGM) so zu organisieren, dass die Neuerungen, die mit WEGM kommen, gut ins Profil der Schule integriert werden können. Gleichzeitig wollen wir die Veränderungsprozesse auch dafür nutzen, über unser Lehren und Lernen nachzudenken und den Unterricht so zu gestalten, dass unsere Lernenden auch in unserer sich schnell verändernden Zeit weiterhin gut auf ein Studium auf der Tertiärstufe vorbereitet werden. Da wir es mit einem komplexen Prozess zu tun haben, arbeiten wir mit Projekten und Experimenten in verschiedenen Themenbereichen. So wollen wir herausfinden, was funktioniert und unser Lehren und Lernen weiterbringt. Roger Rauber, Rektor Hier ein Einblick in die Arbeit der sechs Themengruppen in diesem Schuljahr.
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Fachmaturaausweise und Maturitätszeugnisse
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Hochdorfs Gemeindepräsident Kurt Zemp würdigt die drei besten Maturae/i, Foto René Hofer
Am Freitag, dem 19. Juni, wurden 52 Maturi und Maturae ihre Maturadiplome, 11 Absolvierenden der Fachmittelschule der Fachmittelschulausweis und drei Absolventen die Fachmaturaausweise im Profil Musik überreicht. Die Feier am Abend in der Braui konnte kaum besser mit dem Wetter abgestimmt sein: Während im Hauptsaal der Braui dreihundert Gäste den einleitenden Worten von Rektor Roger Rauber lauschten, begann draussen ein kräftiges Gewitter. Die Gastrede hielt der Luzerner Bildungsdirektor Dr. Armin Hartmann. Er reflektierte die eigene Gymnasialzeit an der KS Sursee und ermunterte die Diplomierten, ihren eigenen Lernweg gedanklich in ein Buch zu verwandeln, ein passendes Genre und einen Titel zuzuordnen … Es folgten die Preisübergaben der besten Maturaarbeiten, des besten Aufsatzes im Fach Deutsch und der besten Maturitätszeugnisse. Für musikalische Unterhaltung sorgte das Seetaler Jugendstreichorchester unter der Leitung von Judith Coll-Lötscher, am Klavier begleitet von Simon Andres. Der Höhepunkt der Feier war die klassenweise Übergabe der Fachmaturaausweise und Maturitätszeugnisse. Schliesslich blickten die Maturae Johanna Jung, K22 und Elena Kaufmann, L22b mit einer würdigen Maturarede zurück auf ihre Jahre an der Kantonsschule Seetal. Das Gewitter war gerade abgezogen, als sich die Türen öffneten und die Gäste zum Prosit und Apéro mit den Graduierten im Foyer und auf der Terrasse vor der Braui zusammenkamen. Zur Bildergalerie, zum Bericht im Seetaler Boten
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Ausschnitt aus dem Cover der Maturazeitung 2026, auf die Rektor Roger Rauber im Grusswort Bezug nahm.
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Ausblicke
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Neue Smartphoneregel im Schuljahr 2026/27
«Smart ohne Phone, 3.0» Nach einer erfolgreichen, fast vierwöchigen digitalen Fastenzeit im März fand eine Befragung und Reflexion im Kollegium, aber auch im Rat der Delegierten, statt. ICT-Leitung und Schulleitung legten dem Kollegium der Lehrpersonen zur Abstimmung vor, ob ab dem Schuljahr 2026/27 weitgehend auf das Smartphone verzichtet werden könne. Die Abstimmung führte zu folgendem Entscheid, der den Lernenden und den Eltern noch schriftlich mitgeteilt wird: Lernende der obligatorischen Schulzeit verzichten zukünftig den ganzen Tag auf die Benutzung des Smartphones an der Schule. Für die älteren Lernenden gilt der Verzicht den ganzen Vormittag bis am Mittag um 12.30 Uhr.
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Studienwoche Herbst
Das Motto der Studienwoche vom 21. bis 25. September 2026 lautet «Luzerner Heimat». Foto: Livio Schürmann
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A posteriori
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Geschenkli zur Verabschiedung, Foto: Simonetta Angelucci
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Verabschiedungen und Neuanfang Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern erholsame Sommerferien. Die Jugendlichen, die unsere Schule verlassen, wurden von Rektor Roger Rauber am Donnerstag verabschiedet. Wir wünschen ihnen viel Erfolg und Zufriedenheit auf ihrem zukünftigen Ausbildungsweg. Ebenso verabschieden wir sieben Lehrpersonen in den verdienten Ruhestand. Wir danken Simonetta Angelucci, Angelika Bucher, Ursula Josi, Christoph Kalt, Thomas Kunz, Thomas Strässle und Nicole Wildisen für viele Jahre sehr engagierter Arbeit mit und für die Seetaler Jugend an unserer Kantonsschule und an den Vorgängerschulen in Hitzkirch, Hochdorf und Baldegg. Alle werden am letzten Schultag persönlich im Kollegium und schriftlich im Jahresbericht, der im Herbst erscheint, verabschiedet. Wir wünschen bereits jetzt den neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start an unserer Schule.
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Die erste Ausgabe von «Kantonsschule Seetal Inside», Schuljahr 2026/27, erscheint nach den Herbstferien. Alle verschickten Newsletter finden Sie im Newsletterarchiv.
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