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Kurzmitteilungen aus dem Regierungsrat
7. Juli 2026
 
 

Emmen: Erweiterung der Bushaltestellen am Bahnhof Waldibrücke

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2027 wird der Bahnhof Waldibrücke durch eine zusätzliche Buslinie erschlossen. Künftig stellen drei Buslinien den Anschluss an die S-Bahn-Linien S9 und S99 sicher. Um den steigenden Anforderungen des öffentlichen Verkehrs gerecht zu werden, werden die bestehenden Bushaltestellen provisorisch erweitert. Der Regierungsrat hat ein entsprechendes Projekt bewilligt. Das Projekt erhöht die Kapazität der Haltestellen, sodass mehrere Busse gleichzeitig halten können. Gleichzeitig werden die Haltekanten hindernisfrei ausgebaut und an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) angepasst. Die Massnahmen dienen als Übergangslösung bis zur Realisierung eines endgültigen Bushubs in Waldibrücke. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 505'000 Franken.
 
 

Ruswil: Definitive Bushaltestelle Werthenstein Dorf genehmigt

Mit dem Fahrplanwechsel 2019/2020 startete die neue Buslinie 212 von Malters nach Wolhusen ihren Betrieb. Dies machte vier neue Bushaltestellen nötig, die aufeinander abgestimmt als Projekt erarbeitet und vorderhand an provisorischen Standorten erstellt wurden. Die definitiven Haltestellen werden separat aufgelegt und bewilligt. Der Regierungsrat hat das Projekt für die Haltestelle Werthenstein Dorf auf der Luzernstrasse im Gemeindegebiet von Ruswil genehmigt und über die Einsprachen entschieden. Die Kosten für die Erstellung der definitiven, an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes angepassten Haltestelle sowie die abgestimmte Belagssanierung betragen gesamthaft rund 705'000 Franken.
 
 

Emmen: Verlegung der Bahnhofstrasse bewilligt

Im Gebiet Seetalplatz entsteht mit dem Stadtzentrum Luzern Nord ein neues urbanes Quartier zwischen Emmen und Luzern. Zur Umsetzung der im Masterplan festgelegten städtebaulichen Entwicklung soll die Bahnhofstrasse zwischen dem Bushof «Bahnhof Emmenbrücke Süd» und dem Bahnhofsgebäude verlegt werden. Damit werden die Voraussetzungen für die geplante Entwicklung auf dem Baufeld A2 geschaffen sowie die Verkehrssicherheit und die Qualität für den Fuss- und Veloverkehr verbessert. Der Regierungsrat hat das Vorhaben, das von der Gemeinde Emmen umgesetzt wird, bewilligt. Gegen das Projekt wurden keine Einsprachen erhoben. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,5 Millionen Franken, wovon der Kanton einen Kostenanteil von 640'000 Franken übernimmt.
 
 
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