BB Newsletter September 2026
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Berufsbildung
Newsletter Betriebliche Bildung - September 2026
In diesem Newsletter möchten wir Sie über zwei wichtige Themen informieren.
Die Gleichstellung und Prävention vor sexueller Belästigung haben in der Berufsbildung eine wichtige Bedeutung.
 
 
Inhalt
 Gleichstellung am Arbeitsplatz – gemeinsam für Chancengleichheit
 Prävention von sexueller Belästigung im Lehrbetrieb
 Psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
 
 
Geschätzte Berufsbildnerinnen und Berufsbildner

Ein gutes Arbeitsklima ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung. Respekt, Wertschätzung und Chancengleichheit schaffen ein Umfeld, in dem sich Lernende und Mitarbeitende wohlfühlen und ihr Potenzial entfalten können.

Als Berufsbildende prägen Sie den Umgang im Betrieb und sind ein wichtiges Vorbild für Ihre Lernenden. Mit Ihrem Einsatz können Sie jeden Tag zu einer respektvollen und sicheren Ausbildung beitragen.

In diesem Newsletter finden Sie Informationen zur Gleichstellung und zur Prävention von sexueller Belästigung. Beide Themen helfen, ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld zu fördern und Lernende wirksam zu schützen.

Benötigen Sie in einer konkreten Situation Unterstützung?
Melden Sie sich bei Ihrer Ausbildungsberaterin oder Ihrem Ausbildungsberater - wir sind gerne für Sie da.

Ich danke Ihnen für Ihr tägliches Engagement in der Berufsbildung.
Freundliche Grüsse
Ihr Team der Betrieblichen Bildung

Michael Bussmann
Leiter Betriebliche Bildung

 
 

Gleichstellung am Arbeitsplatz – gemeinsam für Chancengleichheit

Gleichstellung am Arbeitsplatz – gemeinsam für Chancengleichheit
Gleichstellung bedeutet, dass alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung die gleichen Rechte und Chancen haben. Ziel ist es, Diskriminierung abzubauen und ein respektvolles sowie faires Arbeitsumfeld zu schaffen.
Das Berufsbildungsgesetz (BBG) und das Gleichstellungsgesetz (GlG) verpflichten Betriebe dazu, Benachteiligungen zu verhindern. Dazu gehören insbesondere gleiche Arbeitsbedingungen, gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit, gleiche Chancen bei Aus- und Weiterbildung sowie der Schutz vor Diskriminierung und sexueller und sexistischer Belästigung.
Gerade in der Berufsbildung tragen Berufsbildnerinnen und Berufsbildner eine besondere Verantwortung. Sie prägen die Betriebskultur, fördern respektvollen Umgang, nehmen Grenzverletzungen und Diskriminierung ernst und sorgen dafür, dass Betroffene Unterstützung erhalten und Vorfälle vertraulich behandelt werden. Bei Hinweisen auf sexuelle oder sexistische Belästigung besteht die Pflicht, umgehend zu handeln und die betroffene Person zu schützen.
Ein diskriminierungsfreies Arbeitsklima stärkt das Wohlbefinden, die Motivation und die Zusammenarbeit im Betrieb. Respekt, Wertschätzung und Chancengleichheit sind zentrale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung und ein positives Miteinander.

Dann handeln Sie sofort und schützen Sie die betroffene Person.

Weitere Informationen finden Sie hier:
 Merkblatt zur Gleichstellung
 
 

Prävention von sexueller Belästigung im Lehrbetrieb

Prävention sexueller Belästigung im Lehrbetrieb
Ein respektvolles und sicheres Arbeitsumfeld ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung und das Wohlbefinden der Lernenden. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind verpflichtet, ihre Mitarbeitenden und Lernenden vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen und geeignete Präventions- und Schutzmassnahmen zu treffen. Gerade Lernende befinden sich in einer sensiblen Ausbildungsphase und sind auf ein wertschätzendes, respektvolles und sicheres Ausbildungsumfeld angewiesen. Berufsbildende und Lehrbetriebe übernehmen dabei eine wichtige Vorbildfunktion und tragen wesentlich dazu bei, Grenzverletzungen vorzubeugen sowie bei Unsicherheiten oder Vorfällen angemessen zu handeln.
Wir empfehlen Lehrbetrieben insbesondere folgende Präventionsmassnahmen:


1. Betriebsklima fördern
• Klare und konsequente Haltung gegenüber sexueller Belästigung und Grenzverletzungen
• Wertschätzender vertrauens- und respektvoller Umgang im Team
• Offene, respektvolle und tolerante Zusammenarbeit
2. Neutrale Anlaufstelle sicherstellen
• Unabhängige und vertrauliche Ansprechperson benennen
• Diskrete und sorgfältige Behandlung von Meldungen und Anliegen
• Unterstützung betroffener Personen sowie Einleitung geeigneter Massnahmen
3. Klare Regeln schaffen
• Verhaltenskodex bzw. betriebliche Weisungen zu Belästigung und Diskriminierung festlegen
• Mitarbeitende und Lernende kennen die Regeln, die Haltung des Betriebs sowie die Anlaufstelle


Diese Massnahmen schaffen die Grundlage für ein sicheres, respektvolles und professionelles Arbeitsumfeld und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Begleitung von Lernenden im Ausbildungsalltag.

Das Merkblatt «Prävention sexuelle Belästigung« zeigt die präventiven Massnahmen auf und die Checkliste hilft ihnen die Massnahmen in Ihrem Betrieb zu überprüfen und definieren.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Broschüre Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.
  Merkblatt Prävention sexuelle Belästigung
 Broschüre Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz - Ratgeber für Arbeitgebende
 
 

Psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Die Dienststellen DIGE, DBW, DISG und DGym des Gesundheits- und Sozialdepartements und Bildungs- und Kulturdepartements gehen das Thema gemeinsam an und laden Lehrpersonen und Berufsbildende ein:

Webinar 1: «Wie geht’s dir? Impulse zur Förderung der psychischen Gesundheit im Schul- und Arbeitsalltag»
Christa Schwab, Programmleiterin Psychische Gesundheit, Fachstelle Gesundheitsförderung, Dienststelle Gesundheit und Sport.
Das Webinar wird jeweils zweimal durchgeführt.
• Dienstag, 20.10.2026 von 12.15 bis 13 Uhr:
Zoom-Meeting (Meeting-ID: 854 5687 0249 | Kenncode: 883268)
• Donnerstag, 22.10.2026 von 17.15 bis 18 Uhr:
Zoom Meeting (Meeting-ID: 881 1328 0615 | Kenncode: 022655)

Webinar 2: «Was soll ich - was darf ich - was muss ich? Die Rolle von Lehrpersonen und Berufsbildenden bei psychisch belasteten Jugendlichen»
Patricia Bachmann, Leiterin Fachstelle Psychologische Beratung Berufsbildung und Gymnasien, BIZ Luzern, Dienststelle Berufs- und Weiterbildung.
Das Webinar wird jeweils zweimal durchgeführt.
• Dienstag, 23.02.2027 von 12.15 bis 13 Uhr:
Zoom-Meeting (Meeting-ID: 874 5264 6725 | Kenncode: 877428)
• Donnerstag, 25.02.2027 von 17.15 bis 18 Uhr:
Zoom-Meeting (Meeting-ID: 821 1213 8390 | Kenncode: 268062)

Die Teilnahme ist kostenlos und es wird keine Anmeldung benötigt.
 
 
KANTON LUZERN
Dienststelle Berufs- und Weiterbildung
Betriebliche Bildung
Obergrundstrasse 51
6002 Luzern
Telefon 041 228 52 52
E-Mail betrieblicheBildung.dbw@lu.ch
 
 
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