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Medienmitteilung der Luzerner Polizei
Luzern, 6. November 2026
 
 

Betrug mit vermeintlichem Bankanruf – Festnahme nach grosser Schadenssumme

Betrüger haben eine Seniorin telefonisch unter Druck gesetzt und dazu gebracht, mehrere Zehntausend Franken Bargeld zu übergeben. Ein mutmasslicher Geldabholer konnte bei einer weiteren Übergabe von der Luzerner Polizei festgenommen werden.

Im Oktober 2026 wurde eine 85-jährige Frau von falschen Bankangestellten telefonisch kontaktiert. Unter dem Vorwand einer fehlerhaften Buchung auf ihrem Konto wurde sie verunsichert und dazu gebracht, Bargeld zu beziehen. Zwischen dem 21. und 23. Oktober übergab sie in drei Fällen an ihrem Wohnort jeweils einem Geldabholer Bargeld, insgesamt 75'000 Franken. Als die Frau Anfangs November weitere 50'000 Franken bei ihrer Bank bestellte, schöpften Bankangestellte Verdacht und kontaktierten die Tochter der Frau. Danach wurde die Polizei informiert. Die Kriminalpolizei überwachte die mutmassliche Geldübergabe. Dabei übergab die Frau vor ihrem Wohnort einem Mann zwei Couverts. Dieser konnte unmittelbar danach in der Nähe angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Der mutmassliche Betrüger, ein 33-jähriger Ukrainer, wurde festgenommen.
Geführt wird die Untersuchung von der Staatsanwaltschaft Luzern.

Präventionshinweise der Polizei:

- Banken fordern ihre Kundinnen und Kunden niemals telefonisch auf, Software zu installieren.
- Installieren Sie keine Programme auf Anweisung unbekannter Personen.
- Geben Sie keine Zugangsdaten oder Codes weiter.
- Beenden Sie bei Zweifeln das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank über die offizielle Telefonnummer.
- Erstatten Sie bei einem Betrugsverdacht umgehend Anzeige bei der Polizei.
 
 
LUZERNER POLIZEI
Marion Gredig
Chefin Kommunikation und Prävention
Kasimir-Pfyffer-Strasse 26
6002 Luzern
Tel + 41 41 248 80 11
medienanfrage.polizei@lu.ch
 
 
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